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Geschlechtskrankheiten: Auch ältere Menschen stecken sich an

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Geschlechtskrankheiten  

Auch ältere Menschen stecken sich an

03.06.2016, 12:19 Uhr | yk mit Material von dpa

Geschlechtskrankheiten: Auch ältere Menschen stecken sich an. Geschlechtskrankheiten wie Syphilis sind auf dem Vormarsch.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Geschlechtskrankheiten wie Syphilis sind auf dem Vormarsch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Geschlechtskrankheiten nehmen in Deutschland wieder zu. Auch ältere Menschen erkranken immer häufiger. Experten sehen die Ursache dafür im Internet, da hier schnell lockere Kontakte geknüpft werden.

Datingseiten und -Apps machen es möglich: Schnell hat man jemanden für ein unverbindliches Stelldichein gefunden. Laut Gesundheitsexperten verleite die über das Netz erzeugte Vertrautheit zur Leichtsinnigkeit und demnach den Verzicht auf Kondome. Partydrogen täten ihr Übriges, um die Schwelle zu ungeschütztem Sex zu senken.

Auch ältere Menschen sind betroffen

"Wir haben ältere und sexuell sehr aktive Menschen, die Syphilis oder Gonokokken haben", berichtet Prof. Norbert Brockmeyer, ärztlicher Leiter des neu eröffneten  "Zentrums für Sexuelle Gesundheit und Medizin" in Bochum. Vor allem bei Syphilis habe es im letzten Jahr eine Zunahme von fast 20 Prozent an Neuinfektionen auf rund 6800 Fälle gegeben. Brockmeyers Aussagen decken sich mit den Einschätzungen von Bundesgesundheitsministerium und vom Robert Koch-Institut (RKI).

Die Folge sind Unfruchtbarkeit und Krebs

Das sei aber noch nicht alles: Im Kommen seien auch Chlamydien, die zur Unfruchtbarkeit führen können, humane Papillomviren, die Krebs an Geschlechtsorganen und am Gebärmutterhals erzeugen, oder Herpes simplex, so der Professor. Die meisten merken dabei gar nichts von einer Infektion. "Die Menschen kommt meist zu spät", sagt Brockmeyer.  Nur zwölf Prozent würden Vorsorgeangebote annehmen. Bei Impfungen gegen humane Papillomviren seien es 40 Prozent.

Neues Zentrum soll Hemmschwellen überwinden

Die Erkrankten haben meist Hemmungen, mit ihren Symptomen zum Arzt zu gehen. Das "Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin" möchte nun diese Schwelle übewinden. Betroffene können direkt von der Straße ins Zentrum gehen und um Rat fragen. Nach eigenen Angaben sei das Zentrum in dieser Form bisher einmalig in Deutschland. Es beherbergt sechs Einrichtungen von der Beratung bis zur Behandlung - mit dabei sind unter anderem ein örtliches Hospital in Bochum, die Aids-Hilfe und Pro Familia. "Das Zentrum bietet für jeden Einzelnen für die jeweilige Siutation ganz neue Möglichkeiten des Herangehens an eine medizinische, psycholsoziale Versorgung und Beratung", so Brockmeyer. Erweise sich dieses Konzept als erfolgreich, so soll das System auch in anderen Städten eingeführt werden.

 

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