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Rauchen: Haustiere motivieren zum Rauchstopp

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Rauchen  

Bello und Mieze motivieren zum Rauchstopp

09.02.2009, 15:29 Uhr | AFP

Ihrem Hund zuliebe würden viele den Rauchstopp wagen. (Foto: dpa)Ihrem Hund zuliebe würden viele den Rauchstopp wagen. (Foto: dpa)Viele Raucher wären stärker zum Aufhören motiviert, wenn sie zum Schutz ihrer Haustiere auf die Glimmstängel verzichten müssten. In einer im Magazin "British Journal Tobacco Control" veröffentlichten Umfrage gab gut jeder vierte Raucher (28,4 Prozent) an, eine mögliche Krebserkrankung seines Haustieres wäre ein Beweggrund zum Aufhören. Die gleichzeitig befragten Nichtraucher gaben zu 16 Prozent an, sie würden bei einer erwiesenen Gefährdung der Tiere von ihrem Partner verlangen, mit dem Rauchen aufzuhören. 24 Prozent der Nichtraucher würden den Partner zumindest zum Rauchen nach draußen schicken.

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Auch Tiere rauchen passiv mit

Nachdem die Gefahren des Passivrauchens beim Menschen klar belegt seien, zeigten Studien bei Tieren gleichfalls eine Verbindung mit Krebserkrankungen, erklärten die an dem Bericht beteiligten US-Forscher. Dabei sei bei Katzen Lymphdrüsenkrebs häufig, bei Hunden Lungen- und Nasenkrebs. Zudem gebe es bei Hunden auch klare Hinweise auf allergische Reaktionen durch Zigarettenrauch und bei Vögeln auf Augenkrankheiten. Gleichzeitig seien sich aber nur wenige Raucher bewusst, dass ihr Verhalten ihre Haustiere einer Gesundheitsgefahr aussetze.

Kampagnen für rauchende Tierbesitzer

"Kampagnen, die Tierbesitzer über die Risiken für Haustiere aufklären, könnten sie dazu bringen, das Rauchen aufzugeben", hieß es in dem Bericht. Für die Studie hatten Forscher des Henry Ford Health System im US-Bundesstaat Michigan insgesamt 3300 Menschen per Internet befragt. Ein Fünftel davon waren Raucher, und ein Viertel lebte zumindest mit einem Raucher zusammen.

Grafik Krebstod durch Rauchen
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