Lungenerkrankungen
Kranke Lunge verursacht jeden zehnten Todesfall09.09.2013, 10:52 Uhr | t-online.de
Jeder zehnte Todesfall geht auf Lungenkrankheiten zurück. Die meisten davon werden durch Rauchen verursacht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Lungenerkrankungen sind für jeden zehnten Todesfall in Europa verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der European Respiratory Society. Die Experten behaupten, dass die Sterbezahlen bei Lungenkrebs und COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) in den nächsten 20 Jahren aufgrund der Rauchgewohnheiten sogar noch ansteigen werden.
Die im European Lung White Book gesammelten Daten stammen von der Weltgesundheitsorganisation WHO und dem European Centre for Disease Prevention and Control und erstrecken sich über einen Zeitraum von 2008 bis 2010. Laut Angaben der WHO zeigte sich, dass vier der häufigsten Lungenerkrankungen für einen von zehn Todesfällen verantwortlich sind. Bei diesen Krankheiten handelt es sich um Infekte der unteren Atemwege inklusive Lungenentzündung, COPD, Lungenkrebs und Tuberkulose. Gemäß dem European Lung White Book verursachen diese Krankheiten in der EU einen von acht Todesfällen. Die Zahlen sind nur in Belgien mit 117 Todesfällen auf 100.000 Einwohner, Dänemark, Ungarn und Irland höher als in Großbritannien mit 112 Todesfällen auf 100.000 Einwohner. Finnland und Schweden verfügen über die geringste Sterblichkeit mit Werten von 53,7 und 55,7. Laut der Studie ist die Sterblichkeit bei diesen Krankheiten in Großbritannien und Irland am höchsten.
Der Erhebung zufolge ist die Hälfte der Krankheitskosten bei Atemwegserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen. Somit entsteht ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden. Zudem bezeichnen die Wissenschaftler das Rauchen als die größte Gesundheitsgefährdung in Europa. Es ist die häufigste verhinderbare Ursache für Krankheiten wie Lungenkrebs, COPD und koronare Herzerkrankungen. Die Anzahl der Raucher ist in vielen Ländern mit hohen Sterbezahlen wie Dänemark und Großbritannien seit den 1970er-Jahren deutlich zurückgegangen. Die Langzeitfolgen hielten jedoch die Anzahl der Erkrankungen an Lungenkrebs und COPD auf einem konstant hohen Niveau.
Im Rahmen ihrer Studie analysiertendie Wissenschaftler auch die Daten der Einlieferungen in Krankenhäuser innerhalb der EU. Dabei zeigten sich allerdings deutliche Abweichungen bei den Ländern in Bezug auf die Mortalitätsrate. Die Ursache hierfür sehen die Experten in den Qualitätsunterschieden bei der ambulanten Pflege, die von Land zu Land verschieden sind und in manchen Fällen eine Einweisung in die Krankenhäuser überflüssig machen können. Francesco Blasi von der European Respiratory Society kommt daher zu dem Schluss, dass Prävention und Behandlung von Lungenerkrankungen verbessert werden müssen, um die Lebenserwartung europaweit zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern.
09.09.2013, 10:52 Uhr | t-online.de
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