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Johannisbeeren - Tipps zum Pflanzen, Düngen und Ernten

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Johannisbeeren  

Johannisbeeren: säuerliche Vitaminbomben

03.11.2010, 12:23 Uhr | THU

Johannisbeeren - Tipps zum Pflanzen, Düngen und Ernten. Johannisbeeren sind reich an Vitamin C. (Foto: imago)

Johannisbeeren sind reich an Vitamin C. (Foto: imago)

Der Name Johannisbeere leitet sich ab von ihrer Reifezeit: Die liegt nämlich um den Johannistag, den 24. Juni. Wertvoll werden die kleinen Früchte vor allem durch ihren hohen Vitamin C-Gehalt. Der liegt bei der schwarzen Sorte dreimal so hoch wie bei den bekannten Vitaminbomben Kiwis.

Rot, Weiß, Schwarz

Am bekanntesten ist die rote Johannisbeere. Es gibt sie in unzähligen Sorten. Weiße Johannisbeeren sind milder und nicht ganz so sauer im Geschmack wie die roten, und auch nicht so aromatisch wie die schwarzen Beeren. Schwarze Johannisbeeren sind diejenigen mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C. Ihr Geschmack ist herber, aber nicht so sauer wie der der roten und weißen Verwandten.

Johannisbeeren - Wuchs und Anbau

Johannisbeeren bevorzugen windgeschützte Standorte. Die Lage kann sonnig oder halbschattig sein. Der Boden sollte weder besonders trocken noch staunass sein. Optimal ist ein Boden mit einem neutralen bis schwach sauren pH-Wert. In sonnigen Lagen sind die Erträge in der Regel besonders ergiebig. Die Anreicherung des Bodens mit Kompost unterstützt den Wachstumsprozess. Zwischen Herbst und Frühjahr können die Setzlinge jederzeit eingesetzt werden, solange der Boden frostfrei ist. Wer eine Heckenkultur bevorzugt, wählt Abstände von 50 Zentimeter. Für eine Buschkultur sind 1,5 bis 1,8 Meter Abstand notwendig. Damit Heckensträucher gerade wachsen, bekommen sie am besten einen Stab als Unterstützung. Die kräftigste Rute bildet den Hauptstamm; die anderen Triebe werden knapp über dem Boden zurückgeschnitten. Auch die Seitentriebe werden gekürzt. Zwei Knospen können übrigbleiben und werden mittels einer weichen Schnur mit dem Stützstab verbunden (Johannisbeeren: Tipps zur Pflege der Sträucher).

Vielseitige Früchte

Man kann reife Johannisbeeren relativ lange am Busch hängen lassen, sie halten sich dort gut. Wenn man die Beeren gepflückt hat, sollte man sie dagegen möglichst bald verzehren. Die Lagerungszeit beträgt nur etwa zwei bis drei Tage. Sie eignen sich aber auch sehr gut zum Einkochen oder Einfrieren.

Garten-Blog Johannisbeeren pflanzen und pflegen

Was tun gegen Läuse?

Der größte Feind beim Anbau der Früchte ist die weiße Johannisbeerblasenlaus. Am besten schützt man die Pflanzen durch eine ausgewogene Düngung. Auch gründliches Mulchen sowie regelmäßiges Schneiden helfen den Johannisbeeren, gesund zu bleiben.

Weitere Tipps und Trends rund um die wichtigsten Gartenpflanzen Garten-Lexikon

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