Startseite
Sie sind hier: Home > Lifestyle > Beauty >

Kosmetik: Was Hausmittel und Kosmetik wirklich taugen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kosmetik  

Falten und Cellulite lassen sich nicht wegcremen

14.09.2008, 14:45 Uhr | ali

Kosmetik: Ein schlechtes Hautbild ist oft Ergebnis von zu viel oder falscher Pflege. (Foto: Imago)Ein schlechtes Hautbild ist oft Ergebnis von zu viel oder falscher Pflege. (Foto: Imago)Fett, Falten, Cellulite - nicht nur Frauen bekämpfen regelmäßig die körperlichen Zeichen der Zeit. Dabei verspricht alle mögliche Kosmetik Abhilfe im Kampf gegen Unreinheiten und andere unschöne Hautpartien. Wenn es um die Schönheit geht, greifen viele bereitwillig tiefer in die Tasche, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Völlig zu Unrecht, wie Dr. Dieter Haarhaus mit seinem Buch Lexikon der Beauty-Irrtümer aufklärt. Die interessantesten Irrtümer, die auch richtig ins Geld gehen können, zeigt unsere Foto-Show:

Stimmt ja gar nicht Populäre Beauty-Irrtümer

Was Hausmittelchen und Kosmetika wirklich taugen

Rund um Hautpflege und Schönheitsrituale kursieren viele Mythen, die Probleme oft verschlimmern statt sie zu beseitigen. Zahnpasta soll gegen Pickel, Hämorrhoidensalbe gegen Augenringe und Backpulver gegen gelbe Zähne helfen. Mit diesen und weiteren Beauty-Mythen räumt Haarhaus auf. „Hier wirkt sich ein fundamentaler Irrtum aus, nämlich die Vorstellung, Haut und Körper ließen sich durch Beautyprodukte und kosmetische Behandlungen entscheidend verändern,“ so der Dermatologe aus Hamburg. Nach Meinung des Mediziners ist das Schicksal unserer Zellen zu über 90 Prozent genetisch bestimmt.

Kosmetik:  Dr. Dieter Haarhaus "Lexikon der Beautyirrtümer" (Foto: rororo)Dr. Dieter Haarhaus "Lexikon der Beautyirrtümer" (Foto: rororo)

Ganz ohne Pflege geht auch nicht

Dennoch: Völig auf Pflegeprodukte zu verzichten, ist auch nicht ratsam. Bei der Alltagspflege einzig auf Wasser und Seife zu setzen, sei angesichts der Umweltbelastung zu wenig, räumt der Mediziner ein. Er betont, dass es völlig ausreiche, die Haut mit „Basics“ zu pflegen - allerdings lässt er in seinem Buch offen, was er darunter versteht.

Negativer Effekt der Produkte

Haarhaus bemängelt, dass der negative Effekt der Produkte, die in der Werbung oft als Wunderwaffen gepriesen würden, für die Verbraucher nicht erkennbar sei. Sie fügten sich durch Cremes oder Pflegeöle Schaden zu, obwohl diese doch eigentlich Schönheit bringen sollen. Ob Kieselerde, Teebaumöl oder Selbstbräuner - Haarhaus räumt zwar mit Beauty-Mythen auf, zeigt aber gleichzeitig kaum Alternativen auf. Zwar verspricht Mediziner, dass jeder nach Lektüre des Buches die Ausgaben für Kosmetika senken könne. Jedoch mangelt es dafür an vertiefenden Informationen. Auch wenn der Autor seine Aussagen verständlich auf den Punkt bringt, sind seine Erklärungen an mancher Stelle zu kurz. Zudem hätte es dem Buch gut getan, wenn er sparsamer mit Zynismus umgegangen wäre.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Tiefe Einblicke 
Das Innere eines Verbrennungsmotors in Zeitlupe

Einblicke in einen Benzinmotor während des Betriebs. Dazu haben wurde eine Plexiglasscheibe in einen Motor eingesetzt. Video

Anzeige
Ähnliche Themen im Web


Anzeige
shopping-portal