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Organspende: Plakate mit Superhelden werben für Organspende

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Organspende-Special

Organspende  

Superhelden machen sich für Organspende stark

19.01.2010, 18:12 Uhr | tze

Organspende: Plakate mit Superhelden werben für Organspende. Organspende: Organspenden heißt Leben retten (Illustration: www.proorganspende.de)

Organspenden heißt Leben retten (Illustration: www.proorganspende.de)

Diese bunten Comic-Plakate sind in Berlin der Hingucker: Superman und Supergirl machen sich für Organspende stark. Unter dem Motto "das kannst du auch!" ermutigen Sie Passanten, selbst zum Lebensretter zu werden - einfach indem sie einen Organspendeausweis ausfüllen und bei sich tragen. Initiatoren dieser Kampagne sind Professor Dr. Roland Hetzer und Dr. Reinhard Pregla vom Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB). Den Herzchirurgen ist Organspende eine Herzensangelegenheit, denn täglich sterben in Deutschland Menschen, die durch ein Spenderorgan gerettet werden könnten.

Comic-Kampagne für ein ernstes Thema


Superman rettet eine junge Frau aus der Flammenhölle, Supergirl zieht einen ertrinkenden Jungen aus dem Wasserstrudel - diese und drei weitere Motive prangten vier Wochen lang auf insgesamt 2500 Plakaten an Bus und U-Bahnhaltestellen, Plakatwänden und anderen öffentlichen Orten. Später sollen T-Shirts, Flyer, mit den Plakatmotiven bedruckte Spenderausweise und viele weitere Aktionen folgen. "Auch schwerwiegende Themen sollte man nicht unbedingt mit dem erhobenen Zeigefinger des Oberlehrers darbieten, sondern zum Beispiel mit der Leichtigkeit von Comic-Figuren und für jedermann verständlichen Geschichten", betont DHZB-Pressesprecherin Dr. Barbara Nickolaus.

Alle Motive der Kampagne "Organspende heißt Leben retten"

Viele Kranke warten vergeblich auf ein Spenderorgan

Am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) sind bereits 1750 Herzen und sowie 380 Lungen erfolgreich verpflanzt worden - das hat ebenso vielen schwerkranken Menschen das Leben gerettet. Damit betreibt des DHZ eines der größten Transplantationsprogramme in Deutschland. Sorgen macht den Medizinern der Mangel an Spenderorganen. Zwar spricht sich die Mehrheit der Bundesbürger für Organspende aus, doch nicht einmal jeder Fünfte bekennt sich auch per Organspendeausweis dazu. Das Herzzentrum könne nur noch halb so viele Spenderherzen verpflanzen wie noch vor 20 Jahren, bedauert Professor Hetzer. Derzeit warten und hoffen in Deutschland rund 12.000 Patienten auf ein Spenderorgan.

Neue Lebensretter werden gebraucht

Deshalb möchten die engagierten Herzspezialisten Dr. Roland Hetzer und Dr. Reinhard Pregla mit der Plakatkampagne und der Website proorganspende.de zur Organspende ermutigen und möglichst viele potenzielle Lebensretter gewinnen.

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