02.05.2011, 09:53 Uhr | afp, AFP
Nach 20 Jahren sieht ein Tattoo oft nicht mehr so schön aus. (Foto: imago)
Tattoos sind im Trend: Fast jeder zehnte Deutsche trägt eins auf der Haut. Frisch tätowiert sieht die Rose auf der Schulter ja noch ästhetisch aus. Aber was passiert mit dem Tattoo, wenn die Haut mit den Jahren schlaffer wird und schrumpelt? Ein britischer Wissenschaftler hat jetzt ein Modell entwickelt, mit dem man voraussagen kann, wie sich eine Tätowierung innerhalb von 20 Jahren verändert.
Abhängig von der Hautbeschaffenheit des Tattooträgers, aber auch von äußeren Faktoren wie der Sonneneinstrahlung, verändern sich Tätowierungen mit der Zeit unterschiedlich stark. Mithilfe einer mathematischen Formel will Forscher Ian Eames von der Universität UCL in London nun voraussagen können, wie ein Tattoo 20 Jahre nach dem Stechen aussieht. "Es ist bereits umfangreich untersucht worden, wie sich die Farbpartikel über einige Monate verhalten, aber man weiß viel weniger über ihre langfristige Entwicklung", sagte Eames.
Eames entwickelte nach Beobachtung einer Anzahl von Tätowierungen eine Formel, die er später auf andere Tattoos anwendete, um deren Entwicklung vorherzusagen. Dazu nutzte Eames frühere Erkenntnisse über den Weg der Farbe nach der Injektion in die Haut. Während einige Farbpartikel sofort vom Immunsystem vernichtet werden, gelangen andere in Hautzellen und bleiben dort, bis die Zellen sich teilen oder absterben. "Generell verschwimmen die Details der Tattoos dabei zuerst, während die markanten Formen länger erhalten bleiben", fasste der Forscher das Ergebnis seiner Untersuchung zusammen.
Nicht nur die ästhetischen, sondern auch die gesundheitlichen Folgen von Tattoos sollen mit Eames Formel absehbar sein. In Tätowierfarben sind zum Beispiel Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Nickel und Zink enthalten - deren Auswirkungen auf die Gesundheit würden untersucht, so Eames.
Wer sich tätowieren lässt, sollte sich auf jeden Fall im Klaren darüber sein, dass das Tattoo Jahrzehnte auf der Haut sichtbar bleibt. Eine Entfernung kann teuer werden: Bis zu 700 Euro muss man dafür hinblättern. Die Behandlung kann zudem noch schmerzhafter sein als das Tätowieren selbst. Und danach klagen viele Betroffene über Juckreiz, höhere Hautempfindlichkeit und Pigmentstörungen.
02.05.2011, 09:53 Uhr | afp, AFP
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