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Der neue Partner hat bereits ein Kind

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Der neue Partner kommt mit Kind

19.09.2011, 15:35 Uhr | mm

Der neue Partner hat bereits ein Kind. Der neue Partner hat bereits ein Kind. (Quelle: t-online.de)

Der neue Partner hat bereits ein Kind. (Quelle: t-online.de)

Patchworkfamilien machen es möglich: Mit dem neuen Mann wird man ganz ohne Schwangerschaft zur (Stief-)Mutter. Für viele ist dieser Gedanke jedoch ein Graus.

Kennenlernen mit Kind

Natürlich ist es ab einem gewissen Alter utopisch, einen neuen Partner ohne „Altlasten“ kennenzulernen. Auf der Singlebörse FriendScout sind beispielsweise 37 Prozent der Männer geschieden, verwitwet oder getrennt lebend - wiederum 37 Prozent von ihnen haben Kinder. Bei kinderlosen Single-Damen steigt da mitunter schon mal Panik auf. Keine Frau will schließlich zur stereotypen bösen Stiefmutter werden. Die Unsicherheit ist groß.

Corinna Perleberg, Sozialpädagogin und Single-Coach, sieht einen solchen Beziehungsstart aber nicht zwangsläufig als schwierig an: „Es kommt bei dieser Konstellation eben zu mehreren Beziehungen gleichzeitig, denn mindestens drei Personen treffen aufeinander.“ Das macht die Konstellation jedoch auch so komplex und individuell. Je nach Alter und Charakter des Kindes (und aller Beteiligten) kann es zu unterschiedlichen Reaktionen kommen.

Böse Stiefmutter?

Da ein pauschales Urteil nicht möglich ist, muss jedoch keine Frau in Panik vor dem Kennenlern-Moment verfallen. Es muss nicht zwangsläufig zu Eifersuchtsattacken des Kindes kommen. So oder so ist die Historie entscheidend: Wenn die vorherige Partnerschaft zur Mutter des Kindes erst ganz frisch beendet ist, wird die Neue nicht nur auf die Probe gestellt, sondern auch in einen direkten Vergleich gesetzt. Auch, ob er oder die Ex-Partnerin das Sorgerecht haben, bestimmt die neue Lebenskonstellation. Die Expertin hält es außerdem für wichtig, seine Position als neuestes Mitglied der Patchworkfamilie zu kennen: „Sie sollten nicht vergessen, dass das Kind bereits eine Mutter hat und dass man in diese Rolle nicht schlüpfen kann. Man muss also, mit Hilfe des Vaters, eine neue Position für sich entwickeln.“

Neues Familienglück

Das Kind geht oft vor, auch was die zeitliche Planung angeht. Lebt das es nicht mit dem Vater zusammen, werden die gemeinsamen Wochenenden für beide natürlich heilig. Wenn der Nachwuchs bereit ist, diese Zeit und den Vater zu teilen und wenn der Vater die Beziehung zur neuen Partnerin als ernsthaft einstuft, steht einem schnellen Kennenlernen von allen Beteiligten nichts im Weg. „Dies gilt jedoch nur für Partnerschaften, bei denen er und sie eine Zukunft sehen. Kinder sollten nicht durch Affären verunsichert werden“, sagt Perleberg.

Ich oder das Kind?

Trotzdem ist es ebenso wichtig, dass sich das Paar auch Zweisamkeits-Inseln freihält. Damit es wirklich nicht zu Eifersuchtsszenen kommt, sind Rücksicht und klare Gespräche über die (unterschiedlichen) Bedürfnisse entscheidend. Der Vater muss deutlich sagen, welchen zeitlichen Stellenwert sein Kind für ihn hat. Und die neue Frau muss klar zu verstehen geben, was ihr in einer Partnerschaft wichtig ist und wieviel zweisame Zeit sie gern hätte. Aus den Wünschen aller Parteien kann man einen Kompromiss finden.

Die Expertin rät jedoch zur Vorsicht, wenn die Vorstellungen des Paars schon am Anfang einer Beziehung extrem auseinander gehen: „Dann ist es ratsam, das Kind erst einmal noch nicht mit der neuen Partnerin zu konfrontieren. Das Kennenlernen sollte, wenn es möglich ist, auf einer emotional festen Basis stattfinden, da das Kind bereits mindestens einmal mit dem Thema Trennung konfrontiert wurde.“

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