Enthaarung
Welche Enthaarungsmethode ist die beste?23.05.2012, 11:43 Uhr | ag
Viele Frauen bevorzugen die Nassrasur als Enthaarungsmethode. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Kurze Sommerkleidung bringt auch Beauty-Sünden an den Tag. Besonders unschön sind Stoppeln an Beinen, unter den Achseln oder in der Bikinizone. Wer seidenglatte Haut möchte, greift daher zu Rasierer, Wachs oder Epiliergerät oder unterzieht sich einer IPL-Behandlung, bei der der Haarwuchs mithilfe von Lichtimpulsen dauerhaft gestoppt werden soll. Aber welche Methode ist die schnellste, effektivste und schmerzloseste? Sieben Enthaarungsmethoden im Vergleich.
Der Nassrasierer ist die unangefochtene Nummer eins bei den deutschen Frauen. Jede zweite unter 24 Jahren benutzt ihn zur Enthaarung. Auf Platz zwei liegt die Trockenrasur. Doch was sind die Vor- und Nachteile bei dieser Methode? Ein Vorteil ist offensichtlich: Rasieren geht schnell. Außerdem sind Rasierer und Klingen vergleichsweise günstig. Doch so schnell wie die Stoppeln verschwinden, so schnell sind sie auch wieder da. In der Regel wachsen die Haare nach einer Rasur innerhalb von ein bis drei Tagen nach. Da das Haar nicht mit der Wurzel entfernt, sondern an der dicksten Stelle abgeschnitten wird, wächst es zuerst härter und kratziger nach. Auch kann es leicht passieren, dass durch Unaufmerksamkeit Verletzungen und hässliche Narben entstehen. Achten Sie daher bei der Rasur in jedem Fall darauf, dass die Klinge scharf ist und verwenden Sie hautschonenden Schaum.
Das Haar mit der Wurzel aus dem Bein zu reißen, ist eine der effektivsten Formen der Enthaarung. Nach einer Kalt- oder Warmwachsbehandlung kann man sich mindestens drei Wochen über weiche und glatte Beine freuen. Das gleiche Ergebnis erzielt man mit dem Epilierer. Hier rupfen kleine Pinzetten im Kopf des Gerätes die Härchen aus der Haut. Ein schöner Nebeneffekt: Durch das ständige Entfernen der Haarwurzel kann das Haarwachstum langsamer werden und an manchen Stellen ganz stoppen. Allerdings ist diese Methode eine schmerzhafte Angelegenheit. Wer sehr empfindlich ist, sollte lieber die Finger von Wachs und Epilierer lassen.
Glatte Beine ganz ohne Schmerzen bekommt man mit Enthaarungscremes. Die Creme wird einfach auf das Bein aufgetragen und nach einer kurzen Einwirkzeit wieder abgespült. Chemische Stoffe in der Creme lösen die Haare in ihrer Struktur auf, sodass sie leicht entfernt werden können. Und genau diese Stoffe sind oft das Problem. Viele Frauen reagieren mit Allergien und Hautreizungen, denn die Präparate greifen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut an. Deshalb sollte man vor dem ersten Mal das Produkt auf einer kleinen Hautstelle ausprobieren. Neben günstigen Drogerieprodukten gibt es auch spezielle medizinische Enthaarungscremes, die bei starkem Haarwuchs vom Arzt verordnet werden können. Allerdings kostet eine Tube um die 55 Euro. Für Enthaarung im Intimbereich sind die meisten Cremes allerdings nicht geeignet, da die Schleimhäute sehr empfindlich reagieren. Ein weiterer Nachteil ist, dass die glatte Haut nur etwa zwei bis drei Tage anhält. Allerdings wachsen die Härchen nicht so kratzig nach wie bei einer Rasur.
Sugaring ist eine Form der traditionellen orientalischen Halawa-Behandlung. Dazu wird eine Zuckermasse auf die Haut aufgetragen und in Wuchsrichtung der Haare abgezogen. Das macht die Enthaarung weniger schmerzhaft als eine Wachsbehandlung, in der die Haare entgegen der Wuchsrichtung entfernt werden. Man sollte Sugaring am besten in einem professionellen Kosmetikstudio ausprobieren und es nicht gleich selbst versuchen. Die Paste kann man allerdings noch nicht überall kaufen. Nur im Internet und in Orient-Shops wird man fündig - und da hat die Zuckermasse mit durchschnittlich sechs Euro pro hundert Gramm einen stolzen Preis.
Laser, Nadel-Epilatoren und IPL-Geräte, die den Haarwuchs mit Lichtimpulsen stoppen, versprechen langfristigen Erfolg. „Bei der dauerhaften Haarentfernung gibt es jedoch wie in anderen Kosmetikbereichen viele Grauzonen“, warnt die Dermatologin Dr. Gertraud Kremer. Jeder Friseur oder jede Kosmetikerin kann nach einer Wochenendschulung Kunden behandeln, denn einen gesetzlich geregelten Ausbildungsgang zum Laserspezialisten gibt es bislang nicht. Deshalb rät die Expertin: „Interessierte sollten in jedem Fall einen Termin mit dem Hausarzt vereinbaren und sich über Möglichkeiten aufklären lassen.“ Zudem wissen die Spezialisten über die einzelnen Methoden Bescheid, auch wenn sie nicht selbst alle Verfahren anbieten. Der Facharzt kann mithilfe einer dermatologischen Voruntersuchung zum Haut- und Haartyp sowie der Lichtempfindlichkeit die Erfolgsaussichten realistisch einschätzen.
Wer glaubt, dass er sich nach der aufwendigen Prozedur über lebenslang seidenglatte Haut freuen darf, wird meist enttäuscht: Den Experten sprechen schon von „dauerhafter" Haarentfernung, wenn die behandelte Stelle mindestens sechs Monate stoppelfrei ist. Ein 100-prozentiges Ergebnis ist jedoch auf Dauer gesehen selten, denn jeder Mensch verfügt über viele Reserve-Haarwurzeln. Daher müssen auch eine IPL- oder Laserbehandlung nach einigen Monaten wiederholt werden, um ein optimales Gesamtergebnis zu erzielen.
23.05.2012, 11:43 Uhr | ag
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