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Schwitzen: Deo allein hilft nicht gegen Schweiß

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Schwitzen  

Deo allein hilft nicht gegen Schweiß

10.05.2013, 14:29 Uhr | akl

Schwitzen: Deo allein hilft nicht gegen Schweiß. Wer viel schwitzt, sollte gezielt zu einem Antitranspirat greifen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer viel schwitzt, sollte gezielt zu einem Antitranspirat greifen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vor dem ersten Date, bei einer wichtigen Präsentation oder an heißen Tagen: Wer peinliche Schweißflecken vermeiden möchte, sollte nicht zu irgendeinem Deo greifen. Worauf es bei einem Deodorant wirklich ankommt und mit welchen Tricks Ihre Achseln auch in stressigen Situationen trocken bleiben.

Nicht jedes Deo beugt Schweißflecken vor

Wer ein zuverlässiges Deo sucht, sollte gezielt zu einem Antitranspirant greifen. Diese Deos enthalten sogenannte Aluminiumsalze, welche die Schweißporen verengen und so dafür sorgen, dass die Haut unter den Armen trocken bleibt und sich kein unangenehmer Geruch entwickelt. Bei sehr starken Schwitzern können diese Deos die Schweißproduktion zumindest verringern.

Aluminiumsalze können Flecken auf der Kleidung verursachen

Allerdings können diese Salze zu weißen Flecken auf der Kleidung führen. Tragen Sie nicht zu viel Deo auf und warten Sie mit dem Anziehen, bis das Deo auf der Haut getrocknet ist. Wer sicher gehen möchte, kann anschließend mit einem Wattepad vorsichtig über die Achseln streifen. So werden überschüssige Salze entfernt.

Zeigen sich doch mal weiße Flecken, ist das aber kein Grund zur Sorge. Mit einer Kleiderbürste oder einem Handtuch kann man diese meist leicht wieder entfernen.

Antitranspirant vor dem Schlafengehen auftragen

Experten empfehlen zudem, die Antitranspirante abends vor dem Schlafengehen aufzutragen. In der Nacht sind die Schweißdrüsen weniger aktiv und die Salze können besser in die Poren eindringen und wirken. Außerdem sollte man darauf achten, dass das Produkt keinen Alkohol enthält. Denn dieser kann, in Kombination mit den Aluminiumsalzen, zu Hautreizungen, Juckreiz und Entzündungen führen. Wer diese Hautreaktionen bei sich beobachtet, sollte das Deo solange absetzen, bis sich die Haut regeneriert hat.

Um unangenehme Geruchsbildung zu vermeiden, sollte man die Achseln zudem rasieren. Denn dann vermehren sich die Bakterien nicht mehr so schnell.

Alkohol und Kaffee besser meiden

Auch wenn man sich vor dem ersten Date mit einem Schluck Wein etwas beruhigen möchte - auf die Schweißproduktion hat Alkohol keine positive Wirkung. Auch Kaffee, schwarzer Tee und scharfe Speisen regen die Schweißproduktion zusätzlich an. Das gilt auch für sehr kalte Getränke, da der Körper mehr Wärme produzieren muss, um die normale Körpertemperatur wieder herzustellen. Bekannt für seine schweißhemmende Wirkung hingegen ist Salbeitee.

Keine reichhaltigen Pflegeprodukte verwenden

Auch unter der Dusche sollte man mäßige Temperaturen bevorzugen: Lauwarmes Wasser ist besser als eiskaltes. Nach der Dusche sollte man außerdem auf reichhaltigen Pflegeprodukte verzichten. Diese überziehen die Haut mit einem Fettfilm und man fängt schnell wieder an zu schwitzen. Zudem kann der Schweiß nicht mehr gut verdunsten. Wer auf die Pflege danach nicht verzichten möchte, kann zu leichten Körpersprays greifen. Diese kühlen, duften gut und verkleben die Haut nicht.

Luftige Kleidung lässt Schweiß schneller verdunsten

Besonders in Situationen, in denen man schnell ins Schwitzen geraten kann, sollte man zu leichter Kleidung greifen. Liegt die Kleidung nicht so eng am Körper an, kann die Luft besser zirkulieren und der Schweiß besser verdunsten. Stoffe aus Baumwolle sind besonders gut geeignet. Zu Synthetikfasern sollte man besser nicht greifen - in ihnen beginnt man schneller zu schwitzen.

Wenn Deos nicht mehr helfen

Bei Menschen, die stark schwitzen oder sogar unter einer krankhaften Schweißproduktion (Hyperhidrose) leiden, helfen auch Deos mit Aluminiumsalzen meist nicht mehr. Dann kann der Hautarzt verschiedene medizinische Lösungen anbieten: von Tabletten, sogenannten Anticholinergika, über das Spritzen von Botox in betroffene Körperregionen bis hin zu operativen Eingriffen an den Schweißdrüsen.

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