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E-Zigarette hilft nur mäßig bei Raucherentwöhnung

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Wirksam wie Nikotinpflaster  

E-Zigarette hilft nur mäßig bei Raucherentwöhnung

10.09.2013, 14:57 Uhr | t-online.de, AFP

E-Zigarette hilft nur mäßig bei Raucherentwöhnung. Die E-Zigarette: Alles andere als eine gesunde Variante. (Quelle: dpa)

Die E-Zigarette: Alles andere als eine gesunde Variante. (Quelle: dpa)

Wer sich das Rauchen abgewöhnen will, kann dies mit einer E-Zigarette versuchen. Große Hoffnungen sollten sich Raucher aber nicht machen.

Wirksamkeit und Erfolg sind ähnlich mäßig wie beim Nikotinpflaster, wie eine am Sonntag veröffentlichte neuseeländische Studie ergab. Ungesund bleibt die E-Zigarette, die statt Tabak flüssiges Nikotinkonzentrat verbrennt, weiterhin.

5,8 Prozent der Raucher schafften es demnach mit dem Nikotinpflaster, von ihrem Laster zu lassen. Mit einer sogenannten E-Zigarette, die Nikotinlösung verdampfte, konnten sich 7,3 Prozent ihrer Sucht entledigen. Eine dritte Gruppe bekam von den Forschern nikotinfreie E-Zigaretten verabreicht. Von ihnen schafften es 4,1 Prozent.

E-Zigaretten "mäßig wirksam"

Die Probanden, die allesamt mit dem Rauchen aufhören wollten, erhielten von den Forschern einen 13-wöchigen Vorrat der jeweiligen Entwöhnungsmittel. Nach sechs Monaten wurden sie befragt und ihr Atem auf Spuren von Kohlenmonoxid untersucht, um einem möglichen Tabakkonsum auf die Schliche zu kommen.

"E-Zigaretten, mit oder ohne Nikotin, waren mäßig wirksam, Rauchern beim Aufhören zu helfen", fassten die Forscher ihr Ergebnis zusammen. Es habe einen "ähnlichen Erfolg wie bei Nikotinpflastern" gegeben.

657 Raucher untersucht

Für die Studie untersuchten die Forscher um Chris Bullen von der Universität Auckland in Neuseeland 657 Raucher.

Die Untersuchung wurde am Wochenende bei einer Tagung der European Respiratory Society in Barcelona vorgestellt und in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht.

Krebserregende Stoffe sind bekannt

Langzeituntersuchungen zu den elektrischen Zigaretten fehlen bislang. Doch einige Risiken der E-Zigaretten sind aus Studien bekannt: "E-Zigaretten enthalten Inhaltsstoffe, die bei Kurzzeitgebrauch zu Atemwegsreizung und einer allergischen Reaktionen führen können", erklärt Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Abteilung für Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg gegenüber pressetext.

Auch können krebserregende Stoffe wie Nickel, Chrom, Blei oder Acrolei enthalten sein. In einem der Produkte wurde sogar eine höhere Nickel-Konzentration als in einer herkömmlichen Zigarette festgestellt. "Zudem enthalten elektrische Zigaretten ebenfalls das Nervengift Nikotin, das in hoher Konzentration erhebliche Gesundheitsschädigungen sowie Vergiftungserscheinungen auslösen kann", führt die Expertin aus.

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