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Händewaschen macht optimistisch - mehr als nur Hygiene

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Körperpflege  

Händewaschen macht optimistisch

28.10.2013, 13:25 Uhr | dpa

Händewaschen macht optimistisch - mehr als nur Hygiene. Hygiene: Nur jeder Dritte wäscht sich die Hände mit Wasser und Seife.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nur jeder Dritte wäscht sich die Hände mit Wasser und Seife. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Händewaschen ist nicht nur für die Körperpflege wichtig, es macht auch optimistisch. Das ergab eine Untersuchung zur Psychologie der Körperreinigung, durchgeführt von der Universität Köln.

Demnach waren die Testpersonen für die wissenschaftliche Studie nach dem Händewaschen optimistischer als eine Vergleichsgruppe, die sich nicht die Hände wusch. Die anschließend gestellten Aufgaben lösten sie trotzdem schlechter.

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in der Zeitschrift "Social Psychological and Personality Science" veröffentlicht.

Händewaschen macht zuversichtlich

Der Kölner Wissenschaftler Kai Kaspar untersuchte für sein Experiment 98 Probanden in drei Gruppen. In einem ersten Durchlauf sollten die Teilnehmer aus zwei Gruppen eine unlösbare Aufgabe bewältigen.

Sowohl die Gruppe, die sich nach dem Misserfolg die Hände wusch, als auch jene, die sich die Hände nicht wusch, zeigte sich optimistisch, in einem zweiten Testdurchlauf besser abzuschneiden. Der Optimismus in der Gruppe der Händewaschenden war allerdings deutlich größer.

Optimisten mit schlechten Leistungen

Dennoch erzielten die Händewaschenden in dem darauffolgenden Test schlechtere Leistungen als jene, die sich die Hände nicht wuschen. Die Leistung der Händewaschenden lag nur auf dem Niveau der dritten Gruppe, deren Teilnehmer keinen vorherigen Misserfolg erlebt hatten und stattdessen lediglich an dem zweiten Durchlauf teilnahmen.

Die Ergebnisse lassen laut Kaspar darauf schließen, dass körperliche Reinigung die mit Misserfolg einhergehenden negativen Gefühle zwar beseitigt. Gleichzeitig senke sie jedoch die Motivation, sich in einer erneuten Testsituation stärker anzustrengen, um die eigene Wahrnehmung von Kompetenz wiederherzustellen. Demnach scheint körperliche Reinigung dazu zu führen, mit Misserfolgen eher abzuschließen.

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