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Ostereier: künstliche Farben sind unbedenklich

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Eier färben  

So werden Ihre Ostereier zum Hingucker

14.04.2014, 12:55 Uhr | AFP

Ostereier: künstliche Farben sind unbedenklich. Bunt gefärbte Eier gehören zum Osterfest einfach dazu. Wer sie selbst färbt, lebt gesünder. (Quelle: dpa)

Bunt gefärbte Eier gehören zum Osterfest einfach dazu. Wer sie selbst färbt, lebt gesünder. (Quelle: dpa)

Ob gekocht, gefärbt oder ausgepustet: An Ostern haben Eier Hochkonjunktur. Wer solche von glücklichen Hühnern bevorzugt, auf künstliche Farben verzichten will und auch nach Ostern noch bunte Eier genießen will, sollte einige Tipps beherzigen.


Beim Kauf lassen sich Haltungsart und Herkunft der Eier am Stempelaufdruck ablesen. Die erste Ziffer steht für die Haltungsform, wobei die Null die ökologische Haltungsart kennzeichnet, die besonders hühnerfreundlich ist. Die Ziffer eins steht für Freilandhaltung, zwei für Bodenhaltung und drei für Käfige. Die Buchstaben nach dem Bindestrich geben Auskunft über das Herkunftsland, etwa DE für Deutschland oder NL für die Niederlande. Zuletzt folgt die Kennung des Herstellerbetriebs. 

Eier besser selbst färben als fertig kaufen

Gekochte und gefärbte Eier müssen keinen Stempel tragen. Dahinter verstecken sich Tierschützern zufolge aber oft Käfig-Eier, weshalb sie Verbrauchern raten, auf den Kauf bunter Eier zu verzichten und lieber selbst zu färben. 

Wenn ein Ei vom Huhn gelegt wurde, ist es ungefähr vier Wochen haltbar. Daher liegt das Mindesthaltbarkeitsdatum roher Eier bei maximal 28 Tagen. Wer unsicher ist, ob das Ei noch gut ist, macht den Schwimmtest und taucht es in ein mit Wasser gefülltes Glas. Ein frisches Ei taucht bis auf den Boden. Ältere Eier richten sich teilweise auf oder steigen langsam nach oben. Schwimmt ein Ei unter der Wasseroberfläche, ist es mindestens vier Wochen alt und für den Verzehr nicht mehr geeignet. 

Künstliche Ostereierfarben weitgehend unbedenklich

Spezielle Eierfarben aus dem Handel wie Brausetabletten, bunte Stifte oder Malkästen sind Verbraucherschützern zufolge heute meist unbedenklich. Experten raten bei handelsüblichen Eierfarben aber zur Vorsicht. Einige der Farbstoffe könnten bei empfindlichen Menschen allergieähnliche Reaktionen wie Hautrötungen, Juckreiz und in schlimmen Fällen auch Asthma-Anfälle auslösen. 

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Wie färben Sie Ihre Ostereier?

Natürlich färben: die besten Tipps

Eier können aber auch genauso gut mit Materialien aus der Natur gefärbt werden. Rote Bete und rote Zwiebelschalen ergeben prima Rottöne, schwarzer Tee, Zwiebel- und Walnussschalen sorgen für Farbtöne von Goldgelb bis braun. Grün werden Eier durch Spinat oder Petersilie und blau bis lila durch Rotkohlblätter oder Holundersaft. Der Sud aus einem halben Liter Wasser, einem Schuss Essig und 250 Gramm Pflanzenteilen sollte 30 bis 45 Minuten kochen, bevor die Eier hineingegeben werden. 

Was bei der Lagerung zu beachten ist

Bei hart gekochten Eiern fürs Osternest sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht beim Kochen angeknackst werden. Ist die Schale beschädigt, können Keime eindringen, und die Eier verderben schneller. Sie sollten dann in den Kühlschrank gelegt und innerhalb weniger Tage gegessen werden. Ansonsten halten sich hart gekochte Eier bei Zimmertemperatur etwa zwei Wochen, im Kühlschrank maximal vier Wochen. Hartgekochte und gefärbte Eier aus dem Handel sind vier bis fünf Wochen haltbar, sofern die Schale intakt ist. Sie sind mit einem speziellen Schutzlack behandelt. 

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