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WHO warnt: Gesundheitssysteme sind nicht auf Alte vorbereitet

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Altern und Gesundheit  

WHO fordert radikale Änderungen im Gesundheitssystem

02.10.2015, 13:05 Uhr | dpa

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm: In ihrem ersten "Weltbericht über Altwerden und Gesundheit" fordert die Organisation "radikale Veränderungen in den Gesundheitssystemen" der Welt.

Immer mehr Menschen erreichen heute ein hohes Alter, die Gesellschaften sind darauf aber wohl nur unzureichend eingestellt.

"Konsequenzen sind schwerwiegend"

Eine Änderung der Gesundheitsysteme sei daher unumgänglich. Ebenso sei ein Umdenken "in der Art und Weise, wie Gesellschaften alte Menschen wahrnehmen" nötig, erklärte die WHO.

"Zum ersten Mal in der Geschichte können die meisten Menschen erwarten, weit in die Sechziger und darüber hinaus zu leben", sagte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan zur Vorlage des Berichts. "Die Konsequenzen für ihre Gesundheit sowie für die Gesundheitssysteme, die dort Beschäftigten und für die Budgets sind schwerwiegend."

WHO fordert eine "integrierte Fürsorge"

Staaten müssten sich dieser Herausforderung stellen. Nötig seien grundlegende Änderungen in der Gesundheitspolitik für Ältere, forderte der WHO-Bericht. Eine reine Fokussierung auf die Behandlung von Krankheiten müsse ersetzt werden durch "integrierte Fürsorge, die Menschen in die Lage versetzt, das höchstmögliche Maß an physischen und geistigen Fähigkeiten so lange wie möglich zu erhalten".

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