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Stiftung Warentest: Leitungswasser ist so gesund wie Mineralwasser

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Natürliches Mineralwasser nicht besser als Leitungswasser

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Stiftung Warentest: Leitungswasser ist so gesund wie Mineralwasser.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer gerne Leitungswasser trinkt, muss sich um seine Gesundheit keine Sorgen machen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die einen schleppen Flaschen, die anderen trinken Wasser aus dem Wasserhahn. Um ihre Gesundheit muss sich keine der beiden Gruppen sorgen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von Leitungswasserproben aus 28 Orten sowie von 30 stillen Mineralwässern.

Verunreinigungen oder Schadstoffe fanden die Experten dabei kaum bis gar nicht. So lag der Nitratgehalt zum Beispiel bei allen Proben und Testkandidaten unter dem gesetzlichen Grenzwert.

Leitungswasser ist unschlagbar im Preis

Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland und hat eine gute Qualität. Alle Proben entsprachen der strengen Trinkwasserverordnung, so die Tester. Zudem ist Leitungswasser preiswert: Ein Liter Leitungswasser kostet rund einen halben Cent, das teuerste Mineralwasser im Test 70 Cent pro Liter. 

"Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein", sagte der Vorstand der Stiftung Warentest, Hubertus Primus, bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Mineralstoffe im Mineralwasser sind ein Mythos

Vor allem im Bereich der Mineralstoffe wird Mineralwasser überbewertet. Beim Test von stillen Mineralwässern enthält fast jedes zweite wenig Mineralstoffe, nur acht der 30 Wässer enthalten mehr Mineralstoffe als das mineralstoffreichste Trinkwasser im Test. 

Für Menschen mit Laktoseintoleranz kann es sich aber lohnen, gezielt zu Wasser mit hohem Kalziumgehalt zu greifen. Auch Sportler können mit bestimmten Wässern Magnesiumverluste ausgleichen. Und Wasser mit hohem Sulfatgehalt kann in großen Mengen verdauungsfördernd oder abführend wirken und so zum Beispiel Verstopfung lindern.

Nicht alle Wasserquellen sind ausreichend geschützt

In sechs der stillen Wässer fanden die Stiftung Warentest so viele Keime, dass sie für Immunschwache riskant sein können. Auch oberirdische Verunreinigungen von Pflanzenschutzmitteln, einem Süßstoff und einem Abbauprodukt, das vom umstrittenen Pestizid Glyphosat oder aus Wasch- und Reinigungsmitteln stammt, fanden die Tester in fünf der 30 stillen Mineralwässer. Die Spuren sind zwar gesundheitlich unbedenklich, weisen aber darauf hin, dass die Quellen nicht ausreichend geschützt sind.

Zehn stille Mineralwässer im Test sind geschmacklich einwandfrei, enthalten keine oberirdischen Verunreinigungen oder nennenswerte Mengen anderer kritischer Stoffe. Die beiden günstigsten sind Celtic und Nestlé Pure Life für jeweils 33 Cent pro Liter.

Flaschenwasser für Babynahrung abkochen

In Leitungswasser gibt es zwar auch Arzneimittelrückstände und andere Verunreinigungen - allerdings nicht in Konzentrationen, die dem Menschen gefährlich werden könnten.

Aufpassen müssen den Angaben nach höchstens Eltern von Säuglingen: Prinzipiell lässt sich Babynahrung zwar problemlos mit Wasser aus der Leitung zubereiten, so die Warentester. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann aber zu Flaschenwasser greifen, das laut Etikett für die Zubereitung von Babynahrung geeignet ist. Für solches Wasser gelten besonders strenge Vorschriften und Grenzwerte. Abkochen sollten Eltern es aber trotzdem.

Hier finden Sie den kompletten Wassercheck der Stiftung Warentest.

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