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"Die Höhle der Löwen": Reis-Fans verzocken sich bei Frank Thelen

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Reis-Fans verzocken sich bei Frank Thelen

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"Die Höhle der Löwen": Reis-Fans verzocken sich bei Frank Thelen.  (Quelle:  Vox/Bernd-Michael Maurer)

Reishunger muss jetzt leider ohne potenten Investor auskommen. (Quelle: Vox/Bernd-Michael Maurer)

Wieder versuchten sechs neue Unternehmen, in der "Höhle der Löwen" einen Investor zu gewinnen. Beinahe hätte Frank Thelen eine rekordverdächtige Summe von fast einer halben Million Euro investiert. Aber daraus wurde nichts.

Die Gründer

  • Towell: Die drei Hamburger Lennart Rieper (27), Florian Goecke (27) und Paul Dudda (33) haben das ideale Handtuch fürs Fitness-Studio designt - mit Magnet sowie Handy- und Schlüsseltasche.
  • Reishunger: Torben Buttjer (31) und Sohrab Mohammad (32) aus Bremen vertreiben in ihrem Online-Shop 22 Reissorten aus 14 Ländern sowie Rezepte und die passenden Kochutensilien.
  • Ponyhütchen: Hendrike Grubert (36) lebt im schweizerischen Bad Zurzach und entwickelt und verkauft handgemachte, vegane Naturkosmetik.
  • penta-sense: Randall Pitts (51) und Philip Kirchhof (38) aus Würselen vertreiben Lutschpastillen mit dem Wirkstoff Xylit, die der Kariesprophylaxe dienen sollen.
  • Schleifenparadies: Ein Faible für Geschenkschleifen teilen Portugal-Auswanderin Gabriel Fritsche (58) und ihr Sohn Matthias (26). Zu den Kunden ihres Schleifenparadies' zählt unter anderem Disneyland.
  • Teppino: David Völker (35) aus Witten und Ansgar Messmer (29) aus Hamm haben einen Spielteppich mit einer dazugehörigen App entwickelt. Mit Hilfe der App lassen sich die Orte auf dem Teppich scannen, worauf die App zusätzliche Informationen anzeigt.

Das Highlight

Da haben sich die Bremer Reis-Fans Torben Buttjer und Sohrab Mohammad ein wenig verzockt. Für ihr Unternehmen Reishunger, das Reissorten aus 14 Ländern sowie Rezepte und Kochutensilien über einen Web-Shop vertreibt, hätten sie fast Frank Thelen gewonnen.

Der Investor wollte ihnen die 450.000 Euro geben, verlangte dafür aber anstatt der angebotenen fünf satte 20 Prozent. Da mussten die drei Gründer erst einmal schlucken.

Sie zogen sich zur Beratung zurück. Was tun? Zehn Prozent? 15 Prozent? Sie entschieden sich, zehn Prozent anzubieten, 15 Prozent sollten bei einer Verhandlung die Schmerzgrenze sein.

Doch dazu kam es nicht. Thelen verabschiedete sich direkt, nachdem die Reishunger-Macher ihr Angebot unterbreitet hatten. "Wir lagen einfach zu weit auseinander“, meinte Thelen hinterher.

Die Gründer nahmen es gelassen. Mal schauen, meinten sie, wer in ein paar Jahren in der Einschätzung ihres Unternehmens richtig lag.

Wer investierte wo?

Die Reis-Freunde von Reishunger pokerten zu hoch. Sie wollten 450.000 Euro für fünf Prozent des Unternehmens, Frank Thelen hätte ihnen die Summe für 20 Prozent gegeben. Zehn Prozent war das Gegenangebot, aber der Inverstor lehnte ab. Die Naturkosmetik von Ponyhütchen fand wenig Anklang. Als Letzte sprang Judith Williams ab; in erster Linie deshalb, weil Hendrike Gruberts Produkte dermatologisch nicht getestet werden. Auch die handgemachten Schleifen aus dem Schleifenparadies fielen durch.

An den Zahnpflege-Lutschpastillen von penta-sense zeigten Judith Williams und Ralf Dümmel als Team Interesse, wollten dafür aber anstatt der angebotenen zehn ganze 30 Prozent Anteile am Unternehmen. Die Gründer willigten trotzdem ein. Dagegen ließen David Völker und Ansgar Messmer die Chance aus, mit Ralf Dümmel zusammenzuarbeiten. Sie wollten 200.000 Euro für 15 Prozent, Dümmel verlangte für die Summe 30 Prozent. Mehr als 25 Prozent wollten die Gründer aber nicht abgeben.

Große Begeisterung herrschte bei den Investoren, als die Jungs von Towell ihr spezielles Handtuch vorstellten. Ralf Dümmel und Jochen Schweizer als Team auf der einen sowie Frank Thelen auf der anderen Seite buhlten um die Gründer. Dümmel und Schweizer bekamen den Zuschlag und erhalten für 250.000 Euro 20 Prozent Anteile.

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