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Tim Mälzer ARD-"Lebensmittel Check": Ekel-Bakterien im Soda-Stream

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 (Quelle: t-online.de)

Bakterienbrause aus dem Soda-Stream

08.09.2016, 10:49 Uhr | t-online.de

Tim Mälzer ARD-"Lebensmittel Check": Ekel-Bakterien im Soda-Stream.  (Quelle: NDR)

Starkoch Tim Mälzer testete verschiedene Mineralwasser. (Quelle: NDR)

Deutsches Leitungswasser ist so mineralstoffreich wie Mineralwasser aus der Flasche, so der Tenor des Wasser-Checks mit Tim Mälzer im Ersten. Doch auch wer zum hierzulande sehr gut kontrollierten Mineralwasser greift, sollte einiges beachten.

So könne etwa das günstig zubereitete Sprudelwasser aus dem Sodasprudler zur Bakterienbrause werden.

Von 50 Wassern die Hälfte mikrobiologisch nicht in Ordnung

Der Hygienewissenschaflter Dr. Wolfgang Kohnen von der Universität Mainz hat für die Sendung Wasser aus 50 handelsüblichen Sodasprudlern untersucht. Die Hälfte der Wasser waren aus mikrobiologischer Sicht nicht in Ordnung und enthielten unter anderem Fäkalkeime. "Das entscheidende ist die Flasche", so Kohnen.

Besonders an ihren Innenseiten wurde ein Bakterienfilm gefunden. Der Hersteller empfiehlt, die Flaschen nicht zu heiß zu spülen. Das Ergebnis: Zu wenig Hygiene bietet den perfekten Nährboden für Keime. Entscheidend ist also die häusliche Hygiene. Soda-Flaschen gehören in die Spülmaschine, am besten kaufen Sie welche aus Glas.

Kein abgestandenes Wasser trinken

Zudem sollte man, so der ARD-Tipp, Leitungswasser generell nicht länger als vier Stunden stehen lassen, da sich sonst Bakterien darin bilden. Auch macht es Sinn, das Wasser erst kurz aus dem Hahn laufen zu lassen und dessen Siebchen - am besten mit Essig - regelmäßig zu reinigen.

Bleiwert checken

Zu bedenken ist bei Wasser direkt aus der Leitung auch, dass alte Rohre Blei enthalten können. Der Grenzwert hierfür liegt bei 0.01 Milligramm pro Liter. Ihn müssen Vermieter garantieren. Analysen bieten die Wasserwerke an, zum Teil sogar kostenlos.

Wasserfilter bringen kaum etwas

Viele Verbraucher denken, ein Wasserfilter würde ihr Leitungswasser entscheidend verbessern. Aktivkohle und Kunstharzkügelchen sollen Kalkablagerungen verhindern und das Wasser weicher machen. Einen dauerhaft positiven Effekt der Filter konnte Tim Mälzer in seiner Sendung nicht bestätigen.

Das gefilterte Wasser ist zwar etwas mineralärmer und saurer, weiß Claudia Till von der Stiftung Warentest in Berlin. Das schaffen die Wasserfilter jedoch nur für wenige Liter, so die Verbraucherschützerin. Die Kartusche müsste man alle ein bis zwei Wochen wechseln. Auch geschmacklich merkt man kaum etwas.

Tim Mälzer schmeckt das Discounter-Wasser

Wer doch Mineralwasser will, muss nicht tief in die Tasche greifen. Bei einer Blindverkostung schmeckte Tim Mälzer das Discounter-Wasser für 19 Cent je Flasche am besten. Empfehlenswert ist das Wasser aus PET-Einwegflaschen, so Mälzer, trotzdem nicht.

Warum Plastikflaschen schlechter sind

Durch die Plastikflasche gibt es nämlich auch im geschlossenen Zustand einen Gasaustausch, sagt Thomas Fischer von der Umwelthilfe Berlin in der Sendung. Die Flasche ist durchlässig und tauscht Chemikalien und Gerüche mit ihrer Umgebung aus. Die einzig geschmacksichere Verpackung ist Glas, so Mälzer.

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