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Neuerungen zum 1. Oktober bei Bahn-Tickets & Medikationsplan

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Das ändert sich zum Stichtag 1. Oktober

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Neuerungen zum 1. Oktober bei Bahn-Tickets & Medikationsplan.  (Quelle: imago)

Zum 1. Oktober treten einige Änderungen in Kraft. (Quelle: imago)

Patienten bekommen ab 1. Oktober mehr Unterstützung vom Arzt, Kündigungen sind dann auch gültig, wenn sie per Fax oder E-Mail übermittelt werden. Und die Deutsche Bahn vereinfacht die Buchung von Online-Tickets. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Ab dem 1. Oktober müssen Fahrgäste bei der Fahrscheinkontrolle nur noch ihren Vor- und Nachnamen nachweisen, und zwar per Personalausweis oder Pass. Bislang mussten Kunden das Dokument vorzeigen, das sie bei der Buchung verwendet hatten, also Kreditkarte, BahnCard oder Ausweis.

Eine Verwechslung von Zahlungs- und Identifikationskarte sei nicht mehr möglich, erklärte die Deutsche Bahn. Auch die Buchung von Tickets für Dritte wird demnach einfacher, weil auf dem Online- oder Handyfahrschein nur noch der Name steht.

Zu den akzeptierten Dokumenten gehören neben Personalausweis und Reisepass alle europäischen Personalausweise und internationalen Reisepässe, ein elektronischer Aufenthaltstitel und die Bescheinigung über die Meldung Asylsuchender, wie die Bahn erläuterte. Schülerausweis, Führerschein oder Truppenausweis reichen nicht.

Anspruch auf einen Medikationsplan

Ebenfalls von Oktober an hat jeder Versicherte, der drei oder mehr Arzneimittel nehmen muss, Anspruch auf einen Medikationsplan durch einen Arzt.

Zunächst werde dieser noch auf Papier erstellt. Von 2018 an soll er dann elektronisch von der Gesundheitskarte abrufbar sein. Es gehe darum, Patienten künftig mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Arzneimitteln zu geben, so das Gesundheitsministerium.

Neben- oder Wechselwirkungen vermeiden

Vorgesehen sei auch der Aufbau einer Datenbank zur Dosierung von Arzneimitteln für Kinder oder die Entwicklung einer Medikationsplan-App für Sehbehinderte. Mit dem Aktionsplan von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) solle dazu beitragen werden, Komplikationen durch unerwünschte Neben- oder Wechselwirkungen von Medikamenten zu vermeiden.

Laut Gesundheitsministerium sind schätzungsweise rund 250.000 Klinikeinweisungen jährlich auf vermeidbare Medikationsfehler zurückzuführen. Mit dem Plan für 2016 bis 2019 sollen Patienten, Ärzte, Apotheker, Pflegende und Öffentlichkeit für vermeidbare Risiken der Arzneimitteltherapie sensibilisiert werden.

Kündigungen werden einfacher

Für Vertragskündigungen sind vom 1. Oktober an keine eigenhändig unterschriebenen Briefe mehr notwendig. Es gilt nur noch die "Textform". Das heißt: Jeder kann zum Beispiel seinen Handy-Vertrag auch per E-Mail oder Fax kündigen.

Die sogenannte Schriftform, die aus Text und Unterschrift besteht, darf nicht mehr in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gefordert werden. Eine Ausnahme gilt bei notariell beurkundeten Verträgen.

Öffentlich-Rechtliche starten Jugendprogramm

Das neue multimediale Angebot für Jugendliche von ARD und ZDF heißt "funk". Es startet am Samstag (1. Oktober). ARD und ZDF haben es sich bis ganz zum Schluss aufgehoben, den neuen Namen bekanntzugeben. Der Arbeitstitel "Junges Angebot", mit dem sich die Macher bisher zufriedengeben mussten, ist damit Geschichte.

Das Online-Programm, mit dem 14- bis 29-Jährige ins Netz gelockt werden sollen, soll deutlich anders sein als von ARD und ZDF gewohnt. Ausdrücklich ist "funk" nicht einfach als ein neuer Kanal fürs jüngere Publikum geplant worden, in dem klassische TV-Sendungen zu sehen sind. Mit herkömmlichen linearen Fernsehen hat "funk" deshalb wenig zu tun. Ein Schwerpunkt sollen Webvideos sein, kündigten die Programmgeschäftsführer Florian Hager und Sophie Burkhardt an.

Die Beiträge lassen sich im Internet abrufen, auch per App am Smartphone und Tablet, vor allem aber auf Plattformen wie YouTube und Facebook. Inhaltlich gibt es drei Schwerpunkte: Information, Orientierung und Unterhaltung. Der Start für "funk" ist gleichzeitig das Aus für die Digitalkanäle EinsPlus und ZDFkultur. Für beide ist in der Nacht zum 1. Oktober Schluss.

Große Stromverbraucher können abgeschaltet werden

Große Stromverbraucher können auch weiterhin zum Ausgleich von Schwankungen im Stromnetz abgeschaltet werden, etwa wenn die Sonne nicht scheint. Sie erhalten dafür eine Vergütung. Eine Verlängerung der seit 2013 geltenden Verordnung zu abschaltbaren Lasten wird zum 1. Oktober bis Ende Juni 2022 verlängert.

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