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"Ja" zur Fernbeziehung?

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Partnerschaft

"Ja" zur Fernbeziehung?

22.06.2009, 08:35 Uhr | Nina von der Bey

Partnerschaft: Mitziehen oder Fernbeziehung?  (Foto: Archiv)Mitziehen oder Beziehung auf Raten? (Foto: Archiv)Eine harmonische Beziehung, große Pläne und eine gemeinsame Wohnung. Das Glück scheint perfekt, doch dann das: Der Partner hat einen neuen Job bekommen - in einer anderen Stadt. Tägliches nach Hause pendeln kommt nicht in Frage, zu weit entfernt liegt die neue Arbeitsstätte. Und für Sie stellt sich die Frage: Mitgehen oder Wochenendbeziehung? Gemeinsam in eine fremde Stadt zu ziehen, kann verbinden, muss aber nicht. Auch eine Fernbeziehung kann die intakte Partnerschaft gefährden. Mit unseren Tipps halten Sie die Liebe auf Distanz frisch- bis zum nächsten gemeinsamen Liebesnest.

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Mit in die Fremde?

Wenn der Partner wider aller Bedenken in die neue Stadt mitzieht, so ist das ein großer Liebesbeweis. Und in der Ferne gibt es gemeinsam einiges zu entdecken. Aber das ungewohnte Umfeld birgt auch reichlich Potenzial für Probleme: "Der eine bleibt allein und arbeitslos in der neuen Wohnung sitzen, während auf den anderen neue Herausforderungen warten: Neuer Job, neue Kollegen und vieles mehr. Spannungen bleiben da nicht aus und die Beziehung wird auf die Probe gestellt", so Flirtexpertin Nina Deißler.

Beziehung auf Raten

Aber ist Pendeln die bessere Alternative? Von sieben Tage die Woche gemeinsam Einschlafen zur Beziehung auf Raten? Die richtige Antwort ist wohl so individuell wie die Menschen selber. "Grundsätzlich ist es klug, dass der eine erst einmal 'die Lage checkt', die neue Firma kennenlernt, sich nach guten Wohngegenden erkundigt und man dann gemeinsam überlegt, wie schnell man die 'Fernbeziehung' wieder zu einer 'Nahbeziehung' macht", so Deißler. Zwar könne die Liebe auf Distanz für einige Zeit die Beziehung stärken, auf Dauer würde Deißler sie aber nicht empfehlen, zu sehr könne die "Teilzeitbeziehung" zur Entfremdung und falschen Vorstellungen voneinander führen.

Auf zu neuen Ufern

Was aber, wenn der Partner einfach nicht bereit ist, seinem Herzblatt über kurz oder lang in die Fremde zu folgen? Dann wird die dauerhafte Fernbeziehung zum Partnerschaftskonzept. Möglich, dass zwei Liebespendler sehnsuchtsvoll auf jedes gemeinsame Wochenende hinarbeiten. Genau so gut ist es möglich, dass der Partner sich in der neuen Stadt einen Freundeskreis aufbaut. Denkbar ist aber auch, dass der daheim gebliebene neue Hobbys findet und Freundschaften aktiviert, die er während der Nahbeziehung schon halb vergessen hatte. "Für den Partner kann das gerade in einer Fernbeziehung zur Belastungsprobe werden, wenn er das neue soziale Netz des anderen nicht kennt und durch die Entfernung nicht gut einschätzen kann", so Deißler. "Reden ist daher das Allerwichtigste, damit keine ungerechtfertigte Eifersucht oder unnötige Ängste entstehen".

Rucksack-Liebe

Auch das ständige Reisen kann auf Dauer belasten: Ständig müssen die Verliebten durch halb Deutschland touren, was anstrengend und nervig ist: "Alleine die vielen Stunden Reisezeit, die vom Wochenende abgehen - von den Kosten ganz zu schweigen", gibt die Expertin zu bedenken. Gerade der Faktor Zeit kann zu einem echten Verhängnis werden. Während die Woche vor lauter Arbeit überquillt, wird es mit der Wochenendplanung eng. Freitags nach der Arbeit ab in den Zug oder auf die Autobahn. Sonntagabends wieder zurück. Noch schwieriger wird das Unternehmen Fernbeziehung, wenn einer von beiden auch am Wochenende arbeiten muss.

Beziehung statt Auszeit

Und wo bleibt die Zeit zum Entspannen? Zum einfach nur man Selbstsein und den eigenen Gedanken Nachhängen? Die bleibt auf der Strecke. Das Wochenende wird zur Beziehungszeit statt zur Auszeit und dafür muss die Liebe wirklich groß sein. Vielleicht aber schaffen sie es ja doch: Ohne Erwartungsdruck am Wochenende zweisam durchs Leben tanzen und gemeinsame Zukunftspläne schmieden.

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22.06.2009, 08:35 Uhr | Nina von der Bey

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