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Partnersuche: Entscheidender Duft  

Der Nase nach zum Traumpartner

26.06.2009, 16:09 Uhr | Nina von der Bey

Partnersuche: Auf den Duft kommt es an. (Foto: Imago)Bei der Partnersuche ist der Duft entscheidend. (Foto: Imago)Ein einziger Duft klettert die Riechnerven empor und schon spielt sich im Kopf ein fast vergessener Film ab: Die erste Liebe, der erste Herzschmerz, sympathische und wenig gemochte Menschen. Das instinktive Duftgedächtnis "zählt zu den ältesten Hirnteilen, die Lebewesen haben", sagt Parfumeur Uwe Manasse. Bei Menschen ist das Duftgedächtnis mit den emotionellen Teilen des Gehirns verknüpft. Doch nicht nur in Erinnerungen, sondern auch im Hier und Jetzt beeinflussen Düfte unsere Gefühle, vor allem bei der Partnersuche.

Der Duft des Traumpartners

"Wenn wir unserer Nase folgen, werden wir Menschen um uns haben, die uns und die wir optimal fördern können", so Manasse. Die Natur hat die Verhaltensmuster des Menschen intelligent strukturiert: Personen, die sich gut riechen können, sind meist sehr unterschiedlich. Das dient ursprünglich der natürlichen Partnervermittlung: "Begegnen sich zwei Menschen, die aus ähnlichen 'Nestern' kommen, sagt die Nase eher 'nein' als bei unterschiedlichen Herkünften", so der Experte. Bei Personen mit sehr verschiedenen Körperdüften geschieht das Gegenteil, sie ziehen sich an.

Erotischer Körpergeruch

Dabei ist die Palette der menschlichen Düfte weit gefächert: "Wir geben über 300 Duftstoffe von uns. Viele davon dienen der Partnerfindung", so Manasse. Zwar können im zwischenmenschlichen Miteinander auch Parfums eine große Rolle spielen, entscheidend ist aber der eigene Körpergeruch. "Mit Parfums kann man zwar ein wenig gegensteuern, doch begeben wir uns damit in den Bereich der Maskerade". Und die attraktive Duftverkleidung dürfte früher oder später jeder neuen Bekanntschaft auffallen. Dennoch: "Ein gutes Parfum, getragen zu sinnlichen Anlässen hebt auf jeden Fall die Stimmung und die Selbstliebe", so der Experte.

Im Job der Nase nach

Nicht nur privat, sondern auch im Job ist die Macht der Düfte nicht zu unterschätzen. "Im Management und in Teams, die gemeinsam etwas leisten wollen, sollten wir uns mehr über die Nase orientieren", rät er. "Menschen im Umfeld, die wir nicht gut riechen können, sind uns oft ähnlicher als wir wahrhaben wollen. Auch dies kann man sich zu Nutzen machen, wenn man es sich erst einmal bewusst macht", sagt Manasse. Wenn Ihnen also jemand unsympathisch ist, sollten Sie tief einatmen und den Geruch Ihres Gegenübers prüfen. Können Sie ihn so wenig riechen, wie Sie ihn leiden können, ist er Ihnen möglicherweise ähnlicher als Sie denken. Wenn Sie dann das Verhalten des anderen beobachten und sich selber darin wieder erkennen, können Sie geschickter mit ihm umgehen.

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