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Partnersuche: So besiegen Sie Ihre Schüchternheit

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Wenn Ihnen Schüchternheit im Weg steht

03.03.2014, 12:46 Uhr | ElitePartner / Annette Riestenpatt

Partnersuche: So besiegen Sie Ihre Schüchternheit. Schüchternen Menschen fällt es schwer, bei einem Date aus sich herauszugehen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schüchternen Menschen fällt es schwer, bei einem Date aus sich herauszugehen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mark war schon immer eher schüchtern. Obwohl er attraktiv und als Industriedesigner erfolgreich im Job ist, hat er Hemmungen eine Frau anzusprechen. Eine Studie der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de hat ergeben, dass besonders Männer oft mit ihrer Schüchternheit zu kämpfen haben.

Probleme mit dem Selbstbewusstsein

Jeder dritte Singlemann, so ergab die Studie von ElitePartner.de, gibt seiner Schüchternheit die Schuld, warum er noch solo ist. Warum haben manche das Selbstbewusstsein eines Löwen, während andere Atemnot haben, wenn sie sich in einer Runde vorstellen müssen? Schüchternheit wirkt auf zwei verschiedenen Ebenen, erklärt der ElitePartner.de-Psychologe Volker Drewes. Zunächst die körperliche Ebene: Wir erröten, schwitzen und werden nervös. Wir malen uns Katastrophenszenarien aus und bekommen Selbstzweifel. Dann die emotionale Ebene: Wir sind wütend auf uns selbst, die Angst treibt uns und wir schaffen es nicht, uns darüber hinweg zu setzen. Deshalb reagieren wir mit Rückzug, Arroganz und Ausweichmanövern. Daraus entsteht ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Dafür müssen Sie aber zuerst nach den Ursachen für Ihre Schüchternheit suchen.

So durchbrechen Sie den Teufelskreis der Schüchternheit

Der Psychologe rät deshalb: "Fragen Sie sich, welche Gedanken Ihre Schüchternheit bestimmen. Es sind bestimmt keine rationalen,  angemessenen Stimmen, die Sie da hören. Ermitteln Sie die Gedanken und ersetzen Sie sie durch positive." Das ist gar nicht so schwer, wie es klingt: Viele sind unsicher, weil sie das Gegenüber - vielleicht eine hübsche Frau oder einen tollen Mann - auf ein Podest stellen und sich dagegen klein und unbedeutend vorkommen. Das stimmt aber nicht! Sagen Sie sich, dass Ihr Gegenüber aus Fleisch und Blut ist und dass es auch Ängste, Zweifeln und Wünschen hat. Es ist kein unerreichbares Ideal. So nehmen Sie beim Kennenlernen die erste Hürde.

So werden Sie stufenweise selbstbewusster

Auch alle weiteren Hürden können Sie überwinden: Sie können gezielt üben, sich über Ihre Schüchternheit hinweg zu setzen. Begeben Sie sich in Situationen, von denen Sie wissen, dass Sie schüchtern werden. Klingt beängstigend? Dann hilft ein Stufenprogramm: Listen Sie die Situationen auf, in denen Sie sich unwohl fühlen. Sortieren Sie diese nach dem Grad der Herausforderung. Arbeiten Sie sich Punkt für Punkt durch die Liste und steigern Sie sich langsam. "Behalten Sie dabei immer Ihre Frustrationstoleranz im Auge", warnt der ElitePartner.de-Psychologe. "Überfordern Sie sich nicht!"

Zum Training der Selbstsicherheit helfen ein paar Tricks und Übungen: Stellen Sie sich morgens vor den Spiegel und sagen Sie laut, was Sie an sich mögen. Am Anfang mag Ihnen das ein wenig peinlich sein, aber das legt sich. So nehmen Sie langsam Ihre positiven Seiten wahr und das gibt Ihnen eine gute Ausstrahlung.

Üben Sie, fremde Menschen anzusprechen. Ganz banal: Fragen Sie einfach jemandem im Supermarkt, wo Sie Backpulver oder Tiefkühlspinat finden. Oder Sie erkundigen sich auf der Straße nach dem Weg. Je öfter Sie das wagen und positive Reaktionen bekommen, desto sicherer und unbefangener werden Sie im Umgang mit Fremden.

Gehen Sie zu Partnersuche ins Netz

Gerade für Schüchterne bietet die Online-Partnersuche eine Möglichkeit zur entspannten Kontaktaufnahme. Per E-Mail haben Sie länger Zeit für die Kommunikation und müssen nicht besonders mutig sein. Wenn es dann irgendwann zum persönlichen Treffen kommt, ist das für Sie aber auch kein Problem! Entspannen Sie sich und denken Sie daran: Aufregung gehört dazu, der andere ist bestimmt ebenso unsicher. Es ist also kein Grund zur Beunruhigung, wenn das Date leicht holprig startet.

So handeln Sie richtig, wenn das Gegenüber schüchtern ist

Ilka, 43, hätte sich gewünscht, dass Dirk, 45, diesen Rat beherzigt hätte. "Es war kaum etwas aus ihm herauszuholen. Er konnte mir gar nicht in die Augen schauen. Dabei war unser Mailkontakt zuvor echt nett!" Wenn Sie merken, dass Ihr Gegenüber schüchtern ist, bauen Sie ihm Gesprächsbrücken. Übernehmen Sie erst einmal den aktiven Part. Erzählen Sie von sich, um ihm Gelegenheit zur Entspannung zu bieten. Sie können auch auf die eigene Aufgeregtheit eingehen, um den anderen etwas zu beruhigen. Aber gehen Sie nur so weit, wie es Ihnen behagt. Wenn Sie sich nicht wohl fühlen, sollten Sie das Treffen nicht lange verzögern, sondern abbrechen. Ilka blieb hartnäckig, denn irgendetwas an Dirk gefiel ihr.

Verliebt in einen schüchternen Menschen

Jemand, der beim Kennenlernen schüchtern ist, kann in einer Beziehung auf jeden Fall konfliktfähig und selbstbewusst sein. "Schüchternheit tritt eher im Umgang mit Fremden, in unbekannten Situationen auf. In der Beziehung kann ein Schüchterner durchsetzungsfähig, sogar dominant sein", konstatiert der Psychologe.

Wer einen schüchternen, zurückhaltenden Partner hat, sollte das akzeptieren können. "Konzentrieren Sie sich auf die positiven Seiten. Wenn Sie eher dominant sind, übernehmen Sie liebevoll die Führung und nehmen dem Schüchternen so seine Unsicherheit." Diese Erfahrung hat  Ilka gemacht. Sie ist seit fünf Monaten mit Dirk zusammen und glücklich wie nie zuvor.

Schüchternheit ist keine Krankheit. Wenn es Sie stört, können Sie etwas dagegen tun. Und wenn es Ihnen schwer fällt, tröstet Sie vielleicht das: Auf die meisten wirkt Schüchternheit gar nicht so abschreckend, wie Sie vielleicht denken! Vielleicht finden es manche sogar recht attraktiv.

Weitere interessante Artikel zum Thema Partnerschaft finden Sie im Magazin von ElitePartner.de.

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