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Diese Frauensätze machen Männer nervös

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Diese Frauensätze machen Männer nervös

12.05.2011, 11:35 Uhr | ElitePartner / Annette Riestenpatt

. Männer und Frauen: Kommunikationsprobleme zwischen den Geschlechtern. (Foto: imago)

"Lass mal ..." - vor diesem Satz haben Männer Angst. (Foto: imago)

Gespräche zwischen Männern und Frauen beginnen oft mit einer harmlosen Frage, enden aber häufig in einem handfesten Krach. Viele Paare sitzen dann da und fragen sich, wie es wieder einmal dazu kommen konnte. Oft liegt es am unterschiedlichen Kommunikationsstil der Geschlechter. Aber dieser ist oft gar nicht so schwer zu überwinden. Die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de, sagt Ihnen, wie Sie das schaffen.

Männer und Frauen sprechen anders

„Schatz, wollen wir am Wochenende ins Kino gehen?“, fragt sie gut gelaunt als er Mittwochabends vor dem Fernseher sitzt. „Weiß nicht“, antwortet er. Sie hakt nach: „Jeden Abend vor der Glotze sitzen ist doch langweilig. Lass uns mal was unternehmen.“ Darauf raunzt er barsch, er wolle nicht so weit im Voraus planen. „Ich meine ja nur …“, schiebt sie ernüchtert nach. Dann ist das Gespräch gestorben, er sieht weiter fern und sie schmollt. „Ein klassischer Fall von missglückter Kommunikation“, sagt die Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.de. „Sie will Gemeinsamkeit schaffen, er fühlt sich vereinnahmt.“

Streit unter Jungen endet oft mit Balgerei

Männer und Frauen sprechen schon im Kindesalter unterschiedliche Sprachen. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass sich bereits Dreijährige im Kommunikationsverhalten unterscheiden. Bei einem Streit bemühen sich Mädchen um eine Abschwächung des Konflikts, denn sie wollen die Harmonie wieder herstellen. Bei Jungen endet das Ganze dagegen meistens in einer Balgerei. Jungenspiele haben Gewinner und Verlierer, sie sind Konkurrenten. In Mädchenspielen sind Nähe und Verbundenheit von zentraler Bedeutung.

„Lass uns…“ macht Männer nervös

Im Erwachsenenalter zeigt sich das im Kommunikationsverhalten: „Männer vertreten ihre Interessen durch eine deutliche, sachorientierte Sprache“, erklärt Fischbach. „Ihr Kommunikationsziel ist Unabhängigkeit. Frauen wollen Verbundenheit herstellen, indem sie ihre eigenen Interessen im Gespräch abschwächen.“ Deshalb reagieren Männer empfindlich, wenn sie sich von Frauen bevormundet fühlen. Und das passiert leider leicht, wenn Frauen Vorschläge mit „Wollen wir nicht …“ oder „Lass uns ...“ einleiten. Obwohl es nicht so gemeint ist, fassen Männer dies als Befehl auf und fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt. Wenn Männer so sprechen, verbinden sie damit einen direkten Appell. Dabei wollte sie ihn nur in die Planung einbeziehen und einen Vorschlag zur Diskussion stellen – und reagiert nun ihrerseits verwirrt und verletzt.

Männer machen klare Ansagen

Auch umgekehrt geht die Kommunikation oft schief. Noch eine typische Situation: Er sagt „Ich gehe jetzt Joggen.“ Sie presst „Viel Spaß“ hervor und ist sauer, weil er Pläne ohne sie macht. Als er vom Joggen zurückkommt, merkt er, dass die Liebste grummelt. Er ist ehrlich überrascht: „Aber du hättest doch mitkommen können!“ Hätte sie. Nur leider hatte er sie nicht klar und deutlich gefragt. Männer machen Ansagen. Das „Machst Du mit“ ist unausgesprochen enthalten. Nur verstehen es Frauen nicht so. Sie sind verletzt und fühlen sich ausgegrenzt.

Frauen beziehen Partner ein

Frauen möchten mit ihrem Partner über wichtige und unwichtige Dinge des Alltags sprechen. Sie wollen von sich erzählen, am Leben des Partners Teil haben und auf diese Weise die Beziehung festigen. Männer wollen ihre Unabhängigkeit gerade dadurch bewahren, dass sie banale Alltagserlebnisse für sich behalten. Daraus ergibt sich ein fatales Ungleichgewicht. Wenn frau zu viel bohrt, wird es mann schnell zu viel. Ihre Beziehung müssen Männer nämlich nicht extra festigen. Das geschieht für sie bereits in Form der bloßen Anwesenheit der Partnerin.

Frauen äußern Wünsche indirekt

Während einer Autofahrt. Sie fragt: „Möchtest Du anhalten und etwas trinken?“ Er verneint und fährt weiter. Schließlich ist sie wütend, weil sie gern eine Pause eingelegt hätte. Jetzt ärgert sie sich über seine Rücksichtslosigkeit. Er ist sauer, weil sie ihre „Spielchen“ gespielt hat. Frauen neigen laut ElitePartner.de Psychologin Lisa Fischbach dazu, ihre Wünsche eher indirekt auszudrücken: „Sie möchten die Interessen des Partners mit einbeziehen. Aber das setzt voraus, dass er das Ungesagte auch versteht. Da Männer jedoch eine direkte Kommunikation gewohnt sind, nehmen sie diese Bedeutungsebene gar nicht wahr.“

Wünsche immer offen ansprechen

Und wie kommen wir aus diesem Dilemma heraus? Lisa Fischbach verrät, wie die Paarkommunikation gelingt: „Das Zauberwort heißt wechselseitige Einfühlung. Das bedeutet, beide Partner sollten in der Lage sein, die Welt des anderen mit seinen Augen zu sehen und zu verstehen.“ Verlangen Sie also nicht von Ihrem Schatz, dass er Sie auch ohne viele Worte versteht. Das führt nämlich direkt in die Sackgasse. Die Psychologin: „Sprechen Sie offen aus, was Sie wünschen. Und akzeptieren Sie, dass Sie nun einmal einen unterschiedlichen Kommunikationsstil haben. So wird das Zusammenleben deutlich entspannter.“ In diesem Sinne: Reden Sie einfach mal drüber!

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