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Partnersuche  

Bei der Partnerwahl besser locker bleiben

09.02.2012, 17:05 Uhr | pressetext/ vdb

. Dating: Den perfekten Partner gibt es nicht.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dating: Den perfekten Partner gibt es nicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer lange Single ist, hat meist schon vieles versucht, um einen neuen Partner zu finden. Doch gerade die krampfhafte Suche macht es schwer, offen zu sein und spontan auf neue Kontakte zu reagieren. Wer verbissen nach dem perfekten Partner sucht, setzt sich dem "Terror des Solls" aus, meinen Experten. Wir verraten, wie Sie bei der Partnersuche entspannt zum Liebesglück finden.

Zu viele Erwartungen führen zu "Terror des Solls"

Viele Menschen verfallen bei der Partnersuche einem fatalen Mechanismus. Sie sind auf der Suche nach dem einzig "Richtigen" und sortieren dabei alle aus, die nicht hundertprozentig ins Raster passen. "Terror des Solls" nennt das Paartherapeut Arnold Retzer. "An hohen Erwartungen ist absolut nichts auszusetzen. Wenn die Konsequenz dieser Erwartungen aber heißt, dass die Menschen permanent nach dem Unmöglichen streben, scheinen mir diese allzu hohen Ansprüche unvernünftig zu sein, weil die Kosten dieser Erwartungen zu hoch ausfallen und die eigene Lebensqualität mindern", meint der Experte.

Online-Suche birgt auch Risiko

Mit diesem Verhalten setzten sich Suchende unter einen enormen Druck. "Viele Menschen, die zu uns kommen, haben alle Möglichkeiten, einen Partner zu finden, meist schon über längere Zeit ausgelotet. Besonders die Online-Suche verführt dabei zu der Haltung: 'Der nächste Klick bringt mich zu meinem Traummann oder Traumfrau.' Darüber können Jahre ins Land gehen", meint Ernestine Adler von der Partnervermittlung Ernestine.

Nicht zu viele Vorstellungen machen

Retzer empfiehlt Langzeitsingles, sich keine zu klaren Vorstellung von ihrem zukünftigen Partner zu machen. Statt auf den makellosen Idealpartner zu warten, sollte man lieber die unvermeidlichen Macken eines sonst passablen Partners respektieren. Natürlich nur, sofern diese akzeptabel sind.

Besser nicht zu viel zweifeln

Der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer setzt auf Bauchgefühl statt Kalkül. Er rät: "Entscheide dich spontan, sobald du eine Alternative gefunden hast, die gerade gut genug zu sein scheint." Wer ewig zweifelt und sich nicht entscheidet, wird nicht glücklich werden. Wahrscheinlich ist es außerdem der potenzielle Partner, der sich dann anderweitig bindet.

Kein Plädoyer für die zweite Wahl

Die Idee, die Partnersuche jenseits festgelegter Ideale fortzusetzen, hat nichts mit einem Plädoyer für die zweite Wahl zu tun. Viel mehr ist es so, dass es den perfekten Partner einfach nicht gibt. Wer sein festgeprägtes Idealbild aufbricht, erhöht die Chancen auf einer glückliche Beziehung.

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