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Partnerschaft: Erfahrungsbericht Dreiecksbeziehung

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Partnerschaft  

Ein Mann, zwei Frauen: Manchmal funktioniert die Liebe auch zu dritt

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Partnerschaft: Erfahrungsbericht Dreiecksbeziehung. Eine Dreiecksbeziehung kann funktionieren.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Partnerschaft: Eine Dreiecksbeziehung kann funktionieren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Drei sind einer zu viel – das gilt in der Regel für die Liebe. Den eigenen Mann mit einer Anderen zu teilen, kommt für die meisten Frauen nicht infrage. Patrizia und Anna sind da ganz anders gestrickt. Sie lieben beide den gleichen Mann, führen seit drei Jahren eine Beziehung zu dritt und sind glücklich damit – wie sie sagen.  

Zwei Jahre zu zweit

Die zweiunddreißigjährige Patrizia war bereits zwei Jahre mit dem acht Jahre älteren Gerry zusammen, als Anna ins Spiel kam. "Wir hatten schon vorher eine sehr tolerante Beziehung", erklärt Patrizia. "Dass Gerry nicht gerne monogam lebt, hat er mir von Anfang an gesagt. Als Anna neu bei ihm in der Firma anfing, habe ich gleich gemerkt, dass sie ihm wahnsinnig gut gefällt. Er hat jeden Abend von ihr gesprochen." Als ihr Freund sich schließlich mit der Kollegin verabredet, hat Patrizia nichts dagegen.

Zuerst nur ein Abenteuer

"Ich muss zugeben, dass ich anfänglich davon ausgegangen bin, dass Anna ein kurzes Abenteuer für ihn wird", gibt die Zweiunddreißigjährige zu. Nach einigen Wochen gestand Gerry ihr dann jedoch, dass er Anna lieben würde. "Das war schon ein ganz komisches Gefühl", erinnert sich Patrizia. "Aber wir haben lange darüber geredet und er hat mir versichert, dass es seine Liebe zu mir nicht im Geringsten schmälert." Gerry schlug schließlich vor, dass die beiden Frauen sich einfach einmal kennenlernen sollen.

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Sympathie für die Nebenbuhlerin

"Als ich Anna das erste Mal traf, war sie mir sofort total sympathisch. Ich hatte einfach nicht das Gefühl, dass sie mir etwas wegnehmen will", erinnert sich Patrizia. "Wir haben uns angeschaut und mochten uns, obwohl wir absolut verschieden sind." Die Zweiunddreißigjährige empfindet die "Zweitfrau" ihres Partners nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung, wie sie sagt. "Ich bin eher extrovertiert, sehr lebhaft und aktiv. Anna ist recht ruhig, eher introvertiert. Auch optisch sind wir beide das komplette Gegenteil", fügt die Zweiunddreißigjährige hinzu.

Dreier ohne Sex

Erst lief es so, dass Gerry zwei, drei Nächte pro Woche bei Anna verbrachte, die restliche Zeit war er in der gemeinsamen Wohnung bei Patrizia. Nach und nach unternahmen sie allerdings auch immer öfter etwas zu Dritt. Nach mittlerweile drei Jahren ist es heute so, dass sie oft alle zusammen zum Essen, ins Kino oder in die Kneipe gehen. Manchmal übernachtet Anna dann auch bei Patrizia und Gerry. "Was allerdings ein absolutes Tabu für uns ist, ist Sex zu Dritt", sagt Patrizia. "Dass Gerry mit Anna schläft, stört mich nicht. Aber für mich käme ein Dreier nicht infrage." Mit Eifersucht hätte das jedoch nichts zu tun, wie sie beteuert, sondern damit, dass sie keine erotischen Gefühle für eine Frau aufbringen kann.

Wenig Verständnis bei den Freundinnen

Aus der Art ihrer Beziehung machen weder Gerry und Patrizia noch Anna ein Geheimnis. In ihrem Bekanntenkreis sind die Meinungen dazu sehr geteilt. Während die Männer Gerry eher grinsend bestätigen, dass er zu beneiden sei, können vor allem die Frauen nicht verstehen, wie man sich auf so eine Dreiecksgeschichte einlassen kann. "Die meisten meiner Freundinnen halten mich für bescheuert", lacht Patrizia. "Sie finden, dass Gerry sich nur die Rosinen aus dem Kuchen pickt und halten mich für die arme Betrogene, die das nicht sehen will. Dabei ist unsere Beziehung viel harmonischer als ich es oft bei gerade diesen Freundinnen mit ihren Partnern erlebe", fügt sie hinzu.

Wolken über dem Paradies

Auch wenn das Beziehungsmodell von Patrizia, Gerry und Anna für die Drei nun schon seit drei Jahren gut zu funktionieren scheint, ziehen langsam doch dunkle Wolken über dem Paradies auf. Vor einigen Wochen hat Anna nämlich erklärt, dass sie gerne Kinder hätte. "Für Gerry und mich war immer klar, dass wir keinen eigenen Nachwuchs wollen, das passte nie in unsere Lebensplanung", sagt Patrizia. Gerry jedoch schwankt nun und überlegt, ob er nicht doch gerne Vater werden möchte. Wie sich die Rollen dann in ihrer Beziehung verteilen, ist für Patrizia noch ungewiss. "Mir ist klar, dass es dann nicht weiterlaufen könnte wie bisher", sagt sie. "Ich hoffe, dass das Thema Kinder bald wieder vom Tisch ist." Und fast meint man, doch ein wenig Unsicherheit in ihrem Blick zu sehen.  

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