08.07.2013, 12:40 Uhr | cme
Wer lange verheiratet ist, hört auf zu diskutieren. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie der San Franciso State University. Nach dem Motto "Lass sie (oder ihn) reden" werden heikle Themen nicht mehr angesprochen - und heftige Konflikte vermieden. Das ist nicht unbedingt negativ, denn dadurch nimmt die Harmonie in der Partnerschaft zu. Diese Faktoren halten Paare zusammen.
Die Forscher um Sarah Holley beobachteten 127 Paare mittleren und höheren Alters über 13 Jahre lang beim Streiten. Alle waren bereits geraume Zeit verheiratet. Die Diskussionsthemen wurden jeweils vorgegeben - vom Abwasch über das Haushaltsgeld bis hin zum Urlaubsziel. Hauptsache, das Thema barg Konfliktpotenzial. Die 15-minütige Diskussion wurde jeweils per Kamera aufgezeichnet.
Das Ergebnis: Mit zunehmender Ehedauer nahm die Streitlust der Paare ab. Stattdessen wichen die Testpersonen dem Konflikt aus, und wechselten zu neutralen oder erfreulicheren Themen. Dies sei nicht negativ, so die Forscher. Während das Vermeiden von Konflikten bei jüngeren Paaren zum Scheitern einer Beziehung führen kann, hilft es bei älteren Paaren offenbar, die Partnerschaft zu stabilisieren. Auch andere Studien hätten gezeigt, dass Menschen mit zunehmendem Alter weniger diskutieren und größeren Wert auf positive Erfahrungen legen, so die Forscher.
Dass ein positiver Austausch dennoch ein wichtiger Faktor für eine glückliche Beziehung ist, zeigte kürzlich eine groß angelegte Untersuchung der Partneragentur ElitePartner. Sie zeigte, dass Menschen, die in ihrer Beziehung extrem glücklich sind, viel mit ihrem Partner sprechen – über Tiefgehendes genauso wie über Banalitäten: 91 Prozent der sehr glücklich Liierten tauschten sich mit ihrem Partner viel über Ansichten, Ziele und Zukunftswünsche aus. Bei den eher unglücklich Liierten waren es nur 40 Prozent. Ein ähnlich drastisches Gefälle zeigt sich bei der Kommunikation über Alltäglichkeiten: Während 93 Prozent der sehr Glücklichen sich oft mit dem Partner über Tageserlebnisse und Organisatorisches austauscht, ist es bei den eher Unglücklichen gerade einmal die Hälfte.
Die Studie zeigte auch: Neben der Kommunikation tragen vor allem ein erfülltes Sexleben sowie gegenseitiges Vertrauen dazu bei, dass beide Partner glücklich sind. Zudem sei es wichtig, gemeinsame Zeit zu verbringen, ähnliche Interessen sowie ein ähnliches Bedürfnis nach Nähe und Freiraum zu haben.
08.07.2013, 12:40 Uhr | cme
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