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Untreue: Müde Männer gehen öfter fremd

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Untreue

Müde Männer neigen zur Untreue

10.09.2013, 12:11 Uhr | ag

Bei Müdigkeit schaltet sich in männlichen Gehirnen das Zentrum für Selbstkontrolle aus. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Müdigkeit schaltet sich in männlichen Gehirnen das Zentrum für Selbstkontrolle aus. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Männer mit Schlafmangel weisen ein höherer Risiko auf, ihre Partnerin zu betrügen. Das behaupten zumindest Wissenschaftler an der University of Washington's Foster School of Business. Schuld daran sei ein bestimmtes Hirnareal, das zuständig für die Selbstbeherrschung ist und bei Müdigkeit ausgeschaltet wird, so die Forscher. Dadurch steige die Bereitschaft, sich auf ein Abenteuer einzulassen.

Schon 22 Minuten weniger Schlaf reichen aus

Wie das Team um Dr. Christopher Barnes herausfand, wird das betreffende Hirnareal, der so genannte präfrontale Cortex, durch Glukose angetrieben. Schlafen Männer zu wenig, kommt es zu einer Unterversorgung. Das wiederum reduziert die Selbstbeherrschung, so dass sie Versuchungen schlechter widerstehen können. Die Forscher behaupten sogar, dass bereits 22 Minuten weniger Schlaf ausreichten, um zu einem Seitensprung zu verleiten.

Schlafmangel steigert nur bei Männern die Libido

Dass die Auswirkung des Schlafmangels vom Geschlecht abhängt, ist ein weiterer interessanter Aspekt der Studie. Während Frauen nämlich eher einen freien Kopf, Entspannung und Ruhe brauchen, um Lustgefühle zu entwickeln, können Männer auch unter Stress ein starkes Verlangen entwickeln. Sie nutzen vielmehr ihre sexuelle Aktivität, um wieder "herunterzufahren". Überspitzt formuliert, bedeutet das: Frauen brauchen Zeit, um sich entspannen zu können. Männer dagegen brauchen Sex!

"Schlaf‘ doch nochmal drüber"

Dass Schlafentzug die Selbstkontrolle herabsetzt und zu Reaktionen führt, die man möglicherweise hinterher bereut, kann Gabriele Maurer-Waitschacher vom Institut für Sexualtherapie in Kärnten nachvollziehen: "Wenn jemand an Schlafentzug leidet, kommt es oft zu Gereiztheit, Aggression sowie Über- und Unterbewertung von Schmerzempfinden.“ Wenn wichtige Entscheidungen anstehen, werde daher nicht umsonst die Empfehlung "Schlaf noch einmal drüber" ausgesprochen. Denn die Ruhephase verschaffe Distanz zur Situation und helfe, die richtige Entscheidung zu treffen.

10.09.2013, 12:11 Uhr | ag

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