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    Liebesbeweise  

    Kleine Liebesbeweise mit großer Wirkung

    16.11.2010, 12:12 Uhr | sum/ag, t-online.de

    Kleine Liebesbeweise mit großer Wirkung. Bei Liebesbeweisen und Geschenken gibt es feste Regeln zu beachten. (Foto: ElitePartner)

    Beim Dating gibt es feste Regeln zu beachten. (Foto: ElitePartner)

    Deutsche Frauen überfordern Männer ganz schön: Welche Liebesbeweise kommen beim anderen Geschlecht denn an? Auf der einen Seite erzielen romantische Fernseh-Sendungen hohe Quoten, auf der anderen finden rund 95 Prozent der Frauen öffentliche Liebesbeweise peinlich. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Hamburger Gewis-Instituts. Wie steht es denn nun um die Romantik in Deutschland - zählen bei Frauen pompöse Liebesbeweise oder doch eher die kleinen Gesten?

    Händchenhalten ist gesund

    Auf Deutschlands Straßen sind nur noch selten Händchen haltende Pärchen zu sehen. Dafür umso mehr, die sich intensiv mit ihrem Handy beschäftigen. Dabei ist das Hand-in-Hand-gehen nicht nur ein schöner Liebesbeweis, sondern auch sehr gesund. Amerikanische Wissenschaftler haben in einer Studie herausgefunden, dass Händchenhalten eine beruhigende Wirkung hat. An ihrem Experiment nahmen 16 glücklich verheiratete Paare teil. Die Frauen wurden durch leichte Elektroschocks unter Stress gesetzt. Daraufhin sollten die Ehemänner die Hand ihrer Frauen halten. Ein Computertomograph zeichnete dabei die Gehirnaktivität auf. Das Ergebnis: Sobald das Ehepaar Händchen hielt, beruhigten sich die Frauen schlagartig.

    Der Zwanzig-Sekunden-Kuss

    Berührungen führen dazu, dass glücklich machende Endorphine ausgeschüttet werden. Leider kein Dauerzustand: Ist die erste Verliebtheit vorbei, werden Umarmungen seltener. Vor allem Frauen beklagen sich in langjährigen Beziehungen, nicht mehr genügend Liebesbeweise zu erhalten - auch wenn ihr Partner ihnen täglich sagt, dass er sie liebt. Ein einfacher Rat aus der Paartherapie: der Zwanzig-Sekunden-Kuss. Paare sollen sich jeden Tag mindestens 20 Sekunden lang küssen. Das erhöht den männlichen Testosteronspiegel und hinterlässt bei der Frau das Gefühl von Vertrautheit und Nähe. Auch das regelmäßige Massieren der Schultern, Hände und Füße schweißt Paare zusammen. Diese Körperteile sind mit sensiblen Gefühlsnerven verbunden und werden dadurch emotional stimuliert.

    Liebesreise durch den Körper

    David Givens, der Autor des Buches Körpersprache der Liebe unterscheidet zwischen der leidenschaftlichen Liebe und der kameradschaftlichen. Befindet sich ein Paar in der leidenschaftlichen Phase, berühren die Partner häufig den Kopf des anderen - mit der Hand oder mit dem eigenen Kopf. Hat die kameradschaftliche Liebe die leidenschaftliche nach ein paar Jahren abgelöst, ändern sich auch die körperlichen Liebesbeweise. Schulterumarmungen zeigen dann zum Beispiel, dass man füreinander da ist. Damit sich Frau geliebt fühlt, spielt nach Givens auch die Stimmlage des Partners ein wichtige Rolle. Unterbewusst würde sich die Stimmlage von Paaren aneinander anpassen, deshalb könne eine liebevolle Stimme für eine positive Grundstimmung sorgen.

    Herz schlägt Geld

    Natürlich freuen sich Frauen auch über Geschenke und Blumen von ihrem Liebsten. Schließlich hat schon Marilyn Monroe in einem sinnlich gehauchten Song die Diamanten zum besten Freund der Frau erklärt. Auch wenn die sündhaft teuren Glitzersteine eine starke Faszination auf viele Frauen ausüben, ihre Herzen erobern sie nicht. Das zumindest behaupten die beiden britischen Forscher Peter Sozou und Robert Seymour. In einer Studie am University College London haben sie die beste Methode gefunden, Frauen zu umwerben. Demnach sind Einladungen in ein romantisches Restaurant, Konzertkarten oder ein Theaterbesuch weitaus effektiver als teure Juwelen.

    Teure Geschenke wecken oft Misstrauen

    Pompöse Geschenke mit hohem Materialwert beeindrucken die meisten Frauen nur wenig, wie die Gewis-Umfrage weiter ergab. 92 Prozent der Befragten im Alter zwischen 20 und 60 Jahren gaben an, dass für sie vor allem liebevolle Gesten und kleine Aufmerksamkeiten die schönsten Liebesbeweise sind. Selbst nach einem Streit wünschten sich über 80 Prozent der Frauen lieber eine ernst gemeinte Entschuldigung als ein aufwändiges Geschenk. Denn je teurer die Geschenke, desto eher weckten sie das Misstrauen der Frauen. Immerhin unterstellten zwei Drittel der Umfrage-Teilnehmerinnen ihrem Mann oder Freund ein schlechtes Gewissen, wenn er sie plötzlich und ohne erkennbaren Grund mit wertvollen Geschenken überhäufte. Das zeigt: Kleiner Liebesbeweis - große Wirkung.

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