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Seitensprung: Typische Lügen von Fremdgängern

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So dreist lügen Fremdgänger

09.11.2011, 13:55 Uhr | ag

Seitensprung: Typische Lügen von Fremdgängern. Bei Untreue lügen Männer anders als Frauen. (Foto: imago)

Bei Untreue lügen Männer anders als Frauen. (Foto: imago)

Zu erfahren, dass man betrogen wurde, ist für die meisten ein Schock. Noch schlimmer jedoch ist es, wenn der Fehltritt bestritten oder herunterspielt wird. Was die Art dieser Lügen angeht, gibt es Unterschiede bei untreuen Frauen und Männern. Das ergab eine Studie an der University of Massachusetts in Amherst. Während die Frauen raffiniert flunkern, stoßen die Männer ihre Partnerin vor den Kopf - durch undurchschaubares Verhalten und Vorwürfe. Die Gründe hierfür sollte man kennen, um ihre Taktik zu durchschauen. Sechs Sätze, die untreue Männer entlarven.

Männer lügen anders als Frauen

Dass es geschlechtsspezifische Unterschiede beim Lügen gibt, war das Ergebnis der Studie, die der Psychologe Robert S. Feldman an der University of Massachusetts durchführte. Dabei flunkerten die Männer genauso häufig wie die Frauen. Allerdings unterschieden sich die Lügen inhaltlich: Während Frauen eher schwindelten, um das Wohlbefinden ihrer Gesprächspartner zu heben, wandten Männer diese Methode an, um sich selbst im besseren Licht erscheinen zu lassen. Übertragen auf das Thema Untreue bedeutet das: Frauen tun alles, damit ihr Partner nicht misstrauisch wird oder sich gekränkt fühlt. Männer dagegen suchen bei ihrer Partnerin nach Gründen, um ihr eigenes Fehlverhalten zu rechtfertigen. Dabei reagieren sie oft streitsüchtig und stoßen ihrer Partnerin mit rücksichtslosen Bemerkungen vor den Kopf.

Verräterischer Blick und nervöses Gezappel

Doch nicht nur ein verändertes Verhalten deutet auf mögliche Untreue hin. Auch die Körpersprache spielt eine wichtige Rolle. Frauen, die sich nicht sicher sind, ob ihr Partner sie gerade belügt, sollten daher genau auf seine Gesten achten. Besonders verräterisch ist der Blick: Geht er Blick nach oben rechts? Dann ruft Ihr Partner vermutlich gerade Informationen aus seinem Gedächtnis ab. Wenn er allerdings erst nach oben und dann nach links zur Seite guckt, deutet das eher darauf hin, dass er dabei ist, eine Antwort zu erfinden. Wenn Ihr Gegenüber bei einer unangenehmen Frage auf dem Stuhl hin und her rutscht oder mit den Fingern auf den Tisch trommelt, ist das ein Anzeichen von Nervosität. Diese könnte darauf hindeuten, dass er Ihnen gerade etwas vorschwindelt.

Die Hand vorm Mund ist verdächtig

Auch wenn Ihr Partner während des Sprechens seine Hand vor den Mund hält, ist das kein gutes Zeichen. Möglicherweise soll damit vermieden werden, dass ihm die Wahrheit herausrutscht. Wenn sich dieser Verdacht verhärtet, sollten Sie ihren Partner ins Kreuzverhör nehmen und ein offenes Gespräch fordern, das zur Klärung führt.

Seitensprung - beide kämpfen mit den Folgen

Untreue ist weitaus mehr als nur ein Kavaliersdelikt. Menschen, die von ihrem Partner betrogen wurden, leiden oft monatelang unter seelischen und auch körperlichen Beschwerden. Das ergab eine Studie des Instituts für Psychologie der Universität Göttingen, an der 3.300 männliche und weibliche Seitensprungopfer teilnahmen. "Für die Betrogenen war der Seitensprung ein traumatisches Erlebnis", so der Leiter der Studie Dr. Ragnar Beer. Fast zwei Drittel der Studienteilnehmer klagten über Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme. Bei etwa der Hälfte kam es zu Körperreaktionen, wie Zittern oder zu Schweißausbrüchen, sobald sie an den Fehltritt des Partners dachten. Noch nach sechs Monaten litten über 40 Prozent der Befragten unter den Beschwerden.

Ein gewisses Misstrauen bleibt zurück

Einmal betrogen, bleibt vor allem Misstrauen zurück: Mehr als die Hälfte aller Betroffenen kontrollieren noch Monate nach dem Fremdgehen ihren Partner. Sie durchsuchen die Taschen, durchstöbern die Post und checken auch das Handy nach Anrufen und SMS-Kontakten. 80 Prozent der Frauen und zwei Drittel aller Männer reagieren übertrieben stark auf jedes verdächtige Verhalten ihres Partners, und das auch noch über ein halbes Jahr nach dem Ereignis.

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