11.07.2012, 10:45 Uhr | msh
Schweinesteaks oder Koteletts vom Grill sind ein Gaumenschmaus. Von marinierten Schwenksteaks aus dem Supermarkt lässt man dagegen besser die Finger. Sie sind nicht immer frisch, meist zu dünn und werden schnell trocken. Für alle, die saftige Schweinesteaks, Koteletts oder Spare Ribs lieben, gibt es hier Tipps und Rezepte.
Zum Grillen eignen sich vor allem Fleischstücke, die schön marmoriert, also von Fett durchzogen sind oder einen Fettrand haben. Diese Stücke bleiben bei kurzen, heißen Garmethoden besonders saftig. Dazu gehören die Schnitte aus Nacken, Rücken, und Hüfte, also vor allem Steaks, Koteletts und gut marmorierte Lende.
Dünne Nackenkoteletts werden schnell trocken und hart und sind zum Grillen eher nicht empfehlenswert. Dickere Koteletts lassen sich besser zubereiten. Die Zubereitungszeit ist zwar länger, dafür wird man mit einem krossen, saftigen Fleisch belohnt. Schweinekoteletts sollten gleichmäßig durchgebraten sein. Im Gegensatz zu Rinderteaks benötigen sie eine sanfte Hitze, damit sie innen gut durch sind bevor sie außen hart werden. Die Farbe des Fleisches innen verändert sich während des Grillens von kräftigem Rosa in sehr helles Altrosa - dann ist das Fleisch gut. Weiteres Grillen macht das Fleisch fad und grau.
Auch das Fleisch von Bauch und Rippen wird beim Grillen aromatisch, saftig, knusprig und weich zugleich. Die sogenannten Schälrippchen sind besonders beliebt. Rippchen werden besonders zart, wenn sie mehrere Stunden bei niedriger Hitze gegart werden. Schwankt die Temperatur, wird das Fleisch zäh und trocken. Saucen - gerade zuckerhaltige, die schnell verbrennen - kommen erst 30 Minuten vor Ende der Grillzeit auf die Ribs. Zart wird das Fleisch laut Weber's Grillbibel von Jamie Purviance auch, wenn man die Rippchen in der letzten Grillphase in Alufolie packt. Die von manchen Grillprofis abschätzig als "Texas-Krücke" bezeichnete Methode bewirkt, dass die Ribs die Feuchtigkeit besser halten und das Fleisch zarter wird.
Auch Schweinebauch lässt sich gut grillen. Er sollte aus dem vorderen Bauchteil des Schweins - auch dicke Rippe genannt - stammen, da dieser besonders fleischig ist. Den Bauchspeck lässt man am besten vom Metzger in etwa 1 bis 1,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden.
Für saftige Steaks greifen Sie am besten zu Fleisch vom Nacken. Es ist mit Fett durchzogen und schmeckt gebraten schön saftig. Steakliebhaber schätzen außerdem das Fleisch aus der Hüfte des Schweins.
Schweinefilet eignet sich in Stücke geschnitten und als Ganzes zum Grillen. Medaillons werden bei mittlerer Hitze sanft gegrillt, bis sie innen noch leicht rosa sind. Eine Schweinelende lässt sich auch gut füllen, beispielsweise mit einer Würzpaste aus Kräutern oder Nüssen. Auch für Spieße bietet sich das zarte Fleisch an. Abwechselnd aufgespießt mit Zwiebeln, Gemüse, Obst oder Speck lassen sie sich immer neu variieren. Empfindliche Zutaten schiebt man auf dem Spieß fest zusammen, so verhindert man, dass die Zutaten abhanden kommen. Werden Filetstücke und Beigaben auf Zitronengras, Rosmarinzweige oder Süßholz gespießt, entfaltet sich während des Grillens das Aroma der Spieße und überträgt sich auf die Speisen, so der Tipp aus dem Grillbuch "BBQ & Grill" von Stéphan Reynaud aus dem Christian Verlag.
11.07.2012, 10:45 Uhr | msh
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