Grillen
Fertiges Fleisch sofort vom Grill nehmen12.06.2013, 16:05 Uhr | dpa/tmn, stw , t-online.de
Sobald Fleisch fertig gegrillt ist, sollte es vom Rost genommen werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Nichts ist beim Grillen verlockender als der Geruch und Geschmack von Gebratenem. Manche Menschen sind beim Umgang mit Fleisch, Kohle und Rost allerdings zu sorglos. Wer beispielsweise fertiges Fleisch länger auf dem Grill liegen lässt, schadet seiner Gesundheit. Wir zeigen die größten Fehler beim Grillen und geben Tipps, wie Sie diese vermeiden.
Beim gemütlichen Grillen kann es vorkommen, dass fertiges Grillgut auf dem Rost liegen bleibt. Fertiges Fleisch sollte jedoch nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn sofort vom Rost genommen werden. Denn je länger das Fleisch brutzelt und je dunkler die Oberfläche von Steak und Co. wird, desto größer sei die Gefahr, dass sich viele gesundheitsschädliche Stoffe bilden. Dies sind vor allem heterozyklische aromatische Amine (HAA) sowie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Beide Stoffe stehen unter Verdacht Krebs zu erregen.
Meist wird direkt auf dem Rost gegrillt, doch das ist nicht immer ratsam. Damit sich im Grillgut nicht zu viele PAK sammeln, empfiehlt die DGE, fettes sowie mariniertes Fleisch in Grillschalen oder auf Alufolie auf dem Rost zuzubereiten. Denn wenn Fett oder Öl aus der Marinade in die Glut tropft, verbrennt es. Der aufsteigende Rauch enthält schädliche Stoffe, die sich auf dem Fleisch absetzen.
Eine andere ungefährliche Möglichkeit ist, das Grillgut nicht direkt über die Glut zu legen, sondern etwas seitlich darüber.
Manch einem dauert es zu lange, bis die Kohle glüht. Wer aber das Fleisch auf den Grill legt, während die Flamme noch lodert, riskiert, das Grillgut zu verkohlen. Das schmeckt nicht nur schlecht, sondern ist ebenfalls gesundheitsschädlich, denn in der schwarzen Kruste stecken jede Menge Schadstoffe.
Viele Fehler passieren allerdings schon beim Anzünden der Grillkohle. Rund 3.000 Unfälle durch falsche Anzünder oder einen unsicheren Standort des Grills sind die Folge. Um die Aufheizphase zu verkürzen, greifen ungeduldige Griller gerne mal zu Brennspiritus oder Benzin und gießen dieses auf das offene Feuer. Dabei kann es zu explosionsartigen Verpuffungen kommen, die im schlimmsten Fall starke Verbrennungen hervorrufen.
Nicht nur für solche Fälle sollte immer ein Eimer Wasser, Sand oder ein Feuerlöscher neben dem Grill stehen, um Brandherde gleich löschen zu können. Auch abtropfendes Fett kann sich entzünden und zu Stichflammen führen.
12.06.2013, 16:05 Uhr | dpa/tmn, stw , t-online.de
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