Grillen
So verwerten Sie Reste vom Grill sinnvoll22.07.2013, 17:45 Uhr | stw
Bleibt beim Grillen etwas übrig, lässt sich aus den Resten ein leckeres Gericht zaubern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Wer kennt das nicht, nach der Grillparty bleiben Unmengen an Fleisch, Salat und Brotreste übrig. Zum Wegwerfen sind sie jedoch viel zu schade. Besser ist es, diese Lebensmittel geschickt weiter zu verwerten. Wir geben Tipps für die kreative Resteküche und erklären, wie Sie Überbleibsel beim Grillen vermeiden.
Bereits bei der Planung können überflüssige Reste vermieden werden. Stellen Sie sich die Frage, wie viele Personen zum Essen kommen und fertigen Sie eine Gästeliste an. Wenn Sie die Anzahl Ihrer Gäste kennen, können Sie beim Einkaufen besser kalkulieren. Pro Person sollte man etwa 200 bis 300 Gramm Grillfleisch einplanen. Bei Bratwürsten und Spießen zwei bis drei Stück, rät die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Auch Gemüse lässt sich prima auf dem Grill zubereiten, doch allzu viel sollten Sie davon nicht einkaufen, da Tomaten und Salate bei hohen Temperaturen schnell verderben. Bei Brot können Sie ruhig großzügiger kalkulieren, meist wird im Laufe des Abends bei Baguette und Brötchen noch einmal zugegriffen. Zudem lässt es sich nach dem Grillen einfrieren oder toasten.
Damit das Grillgut nicht bereits vor dem Grillen in den Müll wandert, sollte man es erst einen Tag vor der Party kaufen. Sonst besteht die Gefahr, dass es zu schnell verdirbt. Machen Ihnen Absagen oder gar das Wetter einen Strich durch die Rechnung, können Steak und Würstchen auch noch einige Tage später auf den Grill.
Frisches Rindfleisch hält sich im untersten Fach des Kühlschranks drei bis vier Tage. Schweinefleisch hingegen nur zwei bis drei Tage. Bei Geflügel sollten Verbraucher besonders achtsam sein, da es schnell schlecht wird. Daher sollte es innerhalb von ein bis zwei Tagen zubereitet werden. Eine Marinade auf Bier-, Wein- oder Ölbasis lässt das Fleisch übrigens nicht so schnell austrocknen und schlecht werden, rät die Initiative. Legen Sie das Fleisch einfach zwei Stunden vor dem Grillen in die Marinade ein und decken Sie es luftdicht ab. Das Fleisch wird danach besonders zart.
Möchten Sie Tiefgekühltes grillen, empfiehlt es sich Steaks, Schnitzel und Co. vorher langsam im Kühlschrank aufzutauen. Sonst besteht die Gefahr, dass das Grillgut verdirbt oder ledrig wird.
Bleibt trotz guter Planung etwas übrig, lässt sich auch aus Resten mit Phantasie ein weiteres, leckeres Gericht zaubern. Fleischreste können Sie am besten mit ein paar neuen, frischen Zutaten oder Beilagen kombinieren. Grillfleisch sollte übrigens nicht mehr eingefroren, sondern noch einmal richtig durchgebraten werden, damit die Keime vollständig abgetötet sind.
Kleingeschnittene Fleischreste eigenen sich gut als Zugabe für einen frischen Salat oder eine Pastasoße und schmecken auch als Brotbelag lecker. Aus Brötchen vom Vortag kann man zusätzlich Croûtons für den Salat machen. Dafür die Brötchen in kleine Würfel schneiden, in etwas Butter rundherum knusprig braten und auf den Salatteller streuen.
Übriggebliebene Wurst kann beispielsweise zu einem Bratwurstsalat mit Zwiebeln und Essiggurken verarbeitet werden.
22.07.2013, 17:45 Uhr | stw
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