Zwiebel
Beim Zwiebel-Schneiden hinsetzen03.05.2010, 12:44 Uhr | vdb
Eine Zwiebel ist gesund und bringt in viele Speisen die richtige Würze. Salate schmecken mit Frühlingszwiebel besonders frisch - und herrlich aromatisch, wenn Sie rote Zwiebeln hinzufügen. Hackfleisch, Ragouts und Eintöpfe erhalten ihr unverkennbares Aroma durch glasig gegarte Zwiebeln. Doch jeder Hobbykoch kennt den Haken an der pikanten Würze: Beim Zwiebel-Schneiden brennen die Augen. Wir verraten, woran das liegt und wie sich Tränen bei der Zwiebel-Zubereitung vermeiden lassen.
Beim Zerteilen der Zwiebelfasern entsteht ein chemisches Gemisch aus der Aminosäure Alliin und dem Enzym Alliinase. Dieser Stoff reagiert zudem mit Luft und Wasser. Als Endprodukt entsteht der Stoff Propathialsulfoxid. Er steigt zu den Augen des Kochs auf und löst Tränen aus. Gegen diese chemischen Vorgänge lässt sich nichts tun. Zwar schmecken rote Zwiebeln in der Regel milder, aber auch sie enthalten beide Komponenten, die das menschliche Auge reizen.
Egal welche Zwiebel Sie verwenden, es empfiehlt sich, das Gemüse im Sitzen zu schneiden. Wer vor der Arbeitsplatte steht und den Kopf nach unten beugt, bekommt das aggressive Gas direkt ab. Sitzen Sie hingegen vor der Zwiebel, geht kaum etwas ins Auge. Zudem sollten Sie mit Wasser arbeiten. Vor dem Schneiden hilft es, die geschälte Zwiebel abzuwaschen. Zusätzlich können Sie Zwiebelstücke nach dem Schneiden mit heißem Wasser abspülen. So wird die reizende Wirkung des Propathialsulfoxids eingedämmt. Ein weiterer Effekt: Die heiß abgespülte Zwiebel bekommt dem Magen besser. So manch einer schwört darauf, den Mund während des Zwiebel-Schneidens mit Wasser gefüllt zu halten. Wenn auch das nicht hilft, bleibt nur eines: Ziehen Sie sich beim nächsten Mal eine Taucherbrille auf!
Besonders gut - weil kurz und schmerzlos - lassen sich Zwiebeln mit einem sehr scharfen Messer schneiden. Erst horizontale, dann senkrechte Streifen schneiden - schon haben Sie verwendungsfähige Stückchen. Damit das gelingt, hilft ein weiterer Trick: Trennen Sie den Wurzelansatz zunächst nicht ab. Er hält während des Schneidens die Zwiebel zusammen und verhindert lästiges Auseinanderrutschen.
Jeder, der schon einmal Zwiebeln zubereitet hat, weiß: Danach müffeln Finger und Hände. Auch dagegen gibt es einen Hausfrauen-Tipp. Reiben Sie die Fingerspitze an der Edelstahlspüle. So wird der Geruch neutralisiert. Fiesen Zwiebel-Atem werden Sie am besten mit Chlorophyll-Dragees aus der Apotheke los. Nach dem Genuss von rohen Zwiebeln leidet so manch einer unter unangenehmen Blähungen. Schuld daran sind in der Zwiebel enthaltene Schwefelverbindungen. Sie wirken sich schwächer aus, wenn Sie dem Essen Kümmel zufügen oder Magen schonenden Tee wie zum Beispiel eine Fenchel-Anis-Kümmel-Mischung zu sich nehmen.
03.05.2010, 12:44 Uhr | vdb
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