22.09.2010, 09:49 Uhr | msh
Wohin mit dem ganzen Obst aus dem eigenen Garten? Ganz einfach zu köstlicher Konfitüre verarbeiten! Doch wer es schon mal versucht hat weiß, dass nicht immer alles so klappt wie im Rezept beschrieben. Mal ist die Marmelade zu dünn, mal zu fest und manchmal bildet sich nach kurzer Zeit Schimmel auf der Oberfläche. Damit Ihnen die Marmeladen gelingt, decken wir die häufigsten Fehler beim Einkochen auf. Zum Üben gibt es drei herbstliche Marmeladen-Rezepte aus dem Kochbuch "Die Marmeladen Bibel" von Christine Ferber, der Marmeladen-Königin aus dem Elsass.
Unsere Großmütter kochten Marmelade noch mit normalem Zucker. Dabei wurden die Früchte so lange gekocht, bis die Marmelade durch das Pektin der Früchte gelierte. Bei Früchten mit einem hohen Pektingehalt gelingt dies gut. Haben die Früchte wenig Säure, sollte man noch Zitronensaft zugeben, das unterstützt das Gelieren zusätzlich. Wer grundsätzlich keinen Gelierzucker benutzen möchte oder keinen im Haus hat, kann auch normalen Haushaltszucker, Pektin und Zitronensäure (Apfelsäure) zu den Früchten geben. Die Dosierung richtet sich nach dem Pektin- und dem Säuregehalt der Früchte.
Damit die Marmelade gelingt und lange hält, sollte man nur einwandfreie Früchte verwenden. Auch die Gläser und Deckel müssen richtig sauber sein, sonst bildet sich schnell Schimmel. Am besten kocht man die gespülten Gläser ein paar Minuten aus und stellt sie dann zum Einfüllen bereit. Wiegen Sie die Früchte genau ab. Stimmt das Verhältnis Zucker zu Früchte nicht, kann es passieren, dass die die Marmelade nicht richtig geliert oder zu fest wird. Nehmen Sie fürs Einkochen eine großen Topf und füllen Sie ihn nur bis zur Hälfte, denn die kochende Obstmasse schäumt und kocht schnell hoch. Die fertige Marmelade wird in die Gläser gefüllt, fest verschlossen und für etwa zehn Minuten auf den Deckel gestellt.
Im Kochbuch "Die Marmeladen Bibel" von Christine Ferber (Christian Verlag) gibt es mehr als 270 Marmeladenrezepte, die ohne den Einsatz künstlicher Gelierhilfen gelingen. Die meisten Konfitüren werden in zwei Schritten zubereitet: Am ersten Tag werden die Früchte mit Zucker und Zitronensaft mazeriert. Das heißt, die Zutaten werden gemischt und über Nacht stehen gelassen. Dabei wird die Fruchtmischung mit Backpapier abgedeckt. Die Früchte bleiben in Sirup eingetaucht und verfärben sich nicht. Am zweiten Tag wir die Fruchtmischung dann weiter zur Konfitüre verarbeitet.
Christine Ferber, mehrfach ausgezeichnete Konditorin, betreibt im Elsass eine kleine Konditorei, in der noch jede Charge ihrer Marmeladen in kleinen Kupferkesseln zubereitet wird. Sie arbeitet ohne Gelierhilfen und Konservierungsstoffe und die Früchte werden immer nur so lange wie gerade nötig erhitzt. Ihre Marmeladenkreationen kann man in berühmten Feinkostgeschäften und Hotels weltweit bekommen.
22.09.2010, 09:49 Uhr | msh
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