07.12.2011, 16:37 Uhr | msh
Frikadellen, Buletten, Fleischpflanzerl oder Hackküchle - egal wie man sie nennt - sind kalt oder warm ein Genuss. Zudem sind sie schnell gemacht und durch die Zugabe von Gewürzen, Kräutern oder Käse äußerst variantenreich. Sie sind genauso wie ein Hackbraten klassische Hausmannskost. Nirgends schmecken sie besser als zuhause. Haben Sie Appetit auf die perfekte Frikadelle bekommen? Hier gibt es Tipps und Rezepte.
Für klassische Frikadellen nimmt man gewöhnlich gemischtes Hackfleisch aus Rind- und Schweinefleisch, in Milch oder Wasser eingeweichte Brötchen, Zwiebeln, Ei, Salz und Pfeffer. Mit diesem Grundrezept lassen sich leckere Hackbällchen zubereiten. Etwas teurer, aber auch besser wird der Klops, wenn man ihn aus Zweidrittel Hackfleisch vom Rind (Achtung: nicht zu mageres Fleisch verwenden) und Eindrittel vom Schwein macht. Oder jeweils Eindrittel Hack von Rind, Schwein und Kalb. Für internationale Frikadellen wie Bifteki oder Köfte verwendet man Lammhack.
Nicht alle mögen eingeweichte Brötchen in der Fleischmasse. Manch einer nimmt lieber Semmelbrösel, Toastbrot oder Haferflocken. Für flache Varianten wie beim Hamburger, kann man Brötchen und Co. auch ganz weglassen. Aromatischer werden die Buletten, wenn man die Zwiebel vorher andünstet. Auch Petersilie, gehackt und angedünstet oder etwas abgeriebene, unbehandelte Zitronenschale machen sich gut im Fleischteig.
Hat man aus allen Zutaten eine glatte Masse hergestellt, am besten mit den Fingern, geht es ans Bällchenformen. Dazu die Hände mit kaltem Wasser befeuchten. So bleibt nichts an den Händen kleben und sie werden schön glatt. Wer es ganz exakt mag, kann zum Portionieren einen großen Löffel benutzen. Das garantiert, dass alle Frikadellen gleich groß werden.
Angebraten werden die Frikadellen in Butterschmalz. Das Schmalz verbrennt nicht so schnell wie Butter, gibt aber einen leckeren Butter-Geschmack. Je nach Größe sollten sie bei mittlerer Hitze pro Seite zwischen drei und sieben Minuten gebraten werden. Ist die Temperatur in der Pfanne zu hoch, werden die Hackbällchen schnell trocken und eventuell zu schwarz. Dreht man sie zu häufig, besteht die Gefahr, dass die Fleischmasse innen noch halb roh bleibt. Man kann Frikadellen auch prima im Backofen zubereiten oder frittieren. Zum Entfetten legt man sie kurz auf Küchenkrepp.
Vielleicht sind Frikadellen nach dem Grundrezept bereits der Hit für Sie. Falls nicht, gibt es unzählige Möglichkeiten den Fleischteig abzuwandeln und so die perfekte Frikadelle zu zaubern. Verändern Sie doch mal die Zusammensetzung vom Fleisch, auch Bratwurstbrät eignet sich gut zum Untermischen. Pikanter werden die Frikadellen durch Knoblauch, Speckwürfel oder Senf. Abwechslung bringen auch Nüsse oder zerbröselte Käsestückchen im Hackfleisch.
07.12.2011, 16:37 Uhr | msh
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