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Wein: Zehn Fakten, die jeder kennen sollte

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Was verrät das Etikett?

Das Etikett dient dem Wein als Visitenkarte, gibt aber kaum Auskunft über die Qualität. Die europäische Weinbehörde schreibt acht Pflichtangaben vor: Qualitätsstufe, geografische Herkunft, Abfüller, Alkoholgehalt, Nennvolumen, Weintyp (rot/ weiß), amtliche Prüfnummer sowie die Angabe "enthält Sulfite". Die Qualitätsstufe gibt allerdings nur Auskunft darüber, ob der Wein aus einem speziellen Anbaugebiet stammt oder nicht. Nach dem neuen EU-Gesetz werden zwei Siegel unterschieden: "Geschützte Ursprungsbezeichnung" bedeutet, dass die Trauben zu 100 Prozent aus dem bezeichneten Gebiet stammen müssen. Weine mit dem Siegel "Geschützte Geografische Angabe" müssen zu 85 Prozent aus dem bezeichneten Anbaugebiet stammen. Daneben gibt es auch Weine ohne Siegel. Zudem können auf dem Etikett Rebsorte oder Geschmacksrichtung angegeben werden. Verboten sind dagegen werbliche oder wertende Aussagen.



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