
04.01.2013, 13:08 Uhr | dpa
Bei Wildbret sollten die Reste der Außenhaut entfernt werden, weil sie besonders sehnig sind. (Quelle: dpa)
Bonn (dpa/tmn) - Wild ist als Braten in der Winterzeit extrem beliebt. Doch das fettarme Fleisch der Waldtiere neigt beim Braten dazu, trocken zu geraten. Abhilfe schafft eine Brühe mit etwas Vorbereitung.
Wildbret bleibt beim Braten besonders saftig, wenn es zuvor über Nacht in einer leicht gesalzenen Brühe aus Wildknochen eingelegt wird. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hin. Der Behälter sollte kühl stehen. Das Wildfleisch verliert durch das Einlegen beim Braten kaum eigenen Saft, weil seine oberen Zellschichten die Brühe aufgenommen haben und sie beim Zubereiten wieder abgeben.
Damit das Fleisch schön zart ist, sollten vorher alle Reste der Außenhaut entfernt werden. Sie ist dem aid zufolge besonders sehnig. Um Krankheitserreger abzutöten, sei es außerdem wichtig, Wildbret für mindestens zwei Minuten so zu erhitzen, dass es im Inneren mindestens 70 Grad erreicht. Das lässt sich am besten mit einem Bratenthermometer überprüfen. Gibt das Fleisch beim Eindrücken mit dem Finger nicht mehr nach und ist der austretende Saft nicht mehr rosa, ist der Braten gar.
Quelle: dpa
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