Backen
Den Backofen immer leer vorheizen14.06.2013, 12:24 Uhr | dpa/ akl
Backofen vorheizen: Viele machen es falsch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Wer den Backofen vorheizt, sollte darauf achten, dass er leer ist. Denn erhitzt sich das Blech mit, kann sich das negativ auf das Backergebnis auswirken, erklärt Heike Hauenschild, Hauswirtschaftsmeisterin vom DHB-Netzwerk Haushalt. Warum kalte Bleche besser sind und wann Vorheizen sogar überflüssig ist.
Backbleche wie auch andere Gegenstände haben im Ofen nichts zu suchen. Sie würden nur unnötig mit aufgewärmt, und das frisst Energie. Hinzu kommt, dass das Gebäck auf einem warmen Blech misslingen kann. "Es auf ein vorgeheiztes Backblech zu legen, führt zum 'Schock', und das kann das Backergebnis deutlich verschlechtern", erläutert Hauenschild.
Das liegt daran, dass der Temperaturunterschied einfach zu groß ist. "Hat das Blech 200 Grad und Sie legen kalte Backwaren darauf, werden sie entweder hart und krustig oder sehr weich. Das kommt ganz auf die Backwaren an", erklärt die Expertin. Tiefgefrorene Pizzen und Brötchen werden eher hart und trocken.
Wer einen Kuchenteig wie beispielsweise Biskuit auf ein heißes Blech gibt, muss mit einem zähen Ergebnis rechnen. "Wer hingegen einen Rührkuchen in der Form auf einen warmen Rost stellt, muss sich aber keine Sorgen machen", gibt Hauenschild Entwarnung.
Auch Plätzchen verändern auf einem heißen Blech ihre Eigenschaften: "Man kennt das von der Weihnachtsbäckerei. Die ersten Plätzchen sind vom Ergebnis her meist viel zarter als die darauf folgenden. Das liegt daran, dass der Teig bei den nächsten Fuhren meist auf das noch sehr warme Blech kommt." Hier lohnt es sich, mit mehreren Blechen zu arbeiten. So kann immer eines abkühlen, während das andere im Backofen ist.
Nur ein Blech zu nutzen und es immer wieder auskühlen zu lassen, bevor man weiter backt - davon rät Hauenschild ab: "Das kostet zu viel Energie".
Zudem kann man in den meisten Fällen auch auf das Vorheizen verzichten. Auch wenn auf der Zubereitungsempfehlung steht, dass der Backofen vorgeheizt werden muss, ist das nicht immer nötig. Die Gebrauchsanleitung des Gerätes gebe ebenfalls Aufschluss, sagt die Expertin. Besonders länger zu garendes Essen gelinge auch, wenn es in den kalten Ofen kommt.
Die Hauswirtschaftsmeisterin empfiehlt das Vorheizen nur bei Rezepten mit ganz kurzer Backzeit, zum Beispiel bei Biskuitböden oder Pizzen. "Bei einer Pizza möchte dem Verbraucher einen möglichst ähnlichen Genuss bieten, wie beim Italiener. Die Teige sind zudem oft ganz unterschiedlich vorgebacken. Wer eine Pizza von einem namenhaften Hersteller für acht Minuten in einen vorgeheizten Backofen gibt, bekommt eine ganz andere Qualität als wenn er eine billige Pizza mit dem Ofen erhitzt", sagt Hauenschild.
Wer Energie sparen möchte, kann sich auch für kleine tragbare Öfen mit einem Fassungsvermögen von etwa zehn Litern entscheiden. Diese hätten sehr schnell die richtige Temperatur.
14.06.2013, 12:24 Uhr | dpa/ akl
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