10.01.2013, 15:11 Uhr | akl
Dass Selbstbefriedigung der Partnerschaft schadet, ist ein weit verbreiteter Irrtum. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Schadet Selbstbefriedigung der Partnerschaft? Und bereitet ein längerer Penis beim Sex wirklich mehr Lust? Rund um das Thema Sex ranken sich eine ganze Menge Unwahrheiten. Diese hat Sexualautorin Lynn Hagens in ihrem Buch "Je kürzer, desto länger. Die populärsten Sex-Irrtümer" entlarvt. Wir haben die gängigsten für Sie herausgesucht.
Während die Begriffe Single und Selbstbefriedigung in vielen Köpfen wunderbar zusammenpassen, sieht es in Beziehungen oft anders aus. Befriedigt sich der Partner selbst, ist das für viele ein Zeichen dafür, dass der Sex mit dem Partner als nicht erfüllend genug erlebt wird. Das könne zwar vorkommen, aber normalerweise müsse man sich darüber keine Gedanken machen, schreibt Hagens.
Denn: "In der Regel werden die Selbstbefriedigung und auch der dabei erlebte Orgasmus nämlich als derart verschieden vom Sex mit dem Partner erlebt, dass sich ein Vergleich gar nicht so ohne weiteres ziehen ließe." Sex allein sei nicht dasselbe Vergnügen wie Sex mit einem geliebten Menschen.
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Die Länge des Penis gilt für viele Männer als das Identitätsmerkmal schlechthin und nicht selten quält das männliche Geschlecht die Frage, ob das beste Stück groß genug ist. "Die Vagina ist im Durchschnitt rund zwölf Zentimeter lang, der erigierte Penis dagegen durchschnittlich 15 Zentimeter. Es sollte offensichtlich sein, dass ein Mehr an Länge hier nicht automatisch ein Mehr an Genuss mit sich bringt", schreibt Sexualautorin Lynn Hagens in ihrem Buch "Je kürzer, desto länger. Die populärsten Sex-Irrtümer. Zudem sei die Scheide der Frau im vorderen Drittel eindeutig am empfindsamsten. Da spielt der Umfang schon eine wesentlich bedeutendere Rolle. Außerdem sei ein langer Penis häufiger instabil als ein kurzer kräftiger, so Hagens.
Viele Männer fürchten den schmerzhaften Samenstau und weisen auch ihre Partnerin gerne darauf hin, wenn im Bett mal Flaute herrscht. Doch die Vermutung, dass es durch eine ständige Produktion von Spermien und Samenflüssigkeit eng im Hoden wird, stimmt nicht. "Zwar steigt die Anzahl der Spermien in den ersten fünf Tagen nach einer Ejakulation stetig an, bis sie wieder ihr Durchschnittsniveau erreicht, aber das imaginäre Reservoir, in dem diese Spermien gespeichert werden, gleicht in keiner Weise einem Stausee ohne Abfluss", schreibt Hagens. Da Spermien schon nach einigen Tagen absterben, nimmt der Körper unbrauchbare und überschüssige Spermien wieder auf. Schmerzhaft sei das nicht.
Quelle: akl
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