18.02.2013, 14:45 Uhr | mew, t-online.de
Ihre Oberflächen glänzen edel, ihre Formen sind eindeutig unanständig. In den Katalogen tragen sie Namen wie Bärenzunge, Wunderpilz oder Eichelhauer. Dildos aus Holz landen schon mal als Schmuckstück in einer Vitrine. Öfter dienen sie jedoch als Sexspielzeug. Ihr Vorteil: Sie sind frei von Schadstoffen.
Schon vor 200 Jahren wurden die ersten Vibratoren aus Holz verwendet. Doch mit der Erfindung von Kunststoffen verschwanden sie vom Markt. Ersetzt wurden sie durch Dildos aus Latex, Acryl und anderen Kunststoffen. Die Sexspielzeuge aus diesen Materialien gerieten allerdings in Verruf. In Produkttests wurden in vielen der Kunststoff-Geräte Schadstoffe entdeckt, die über die Schleimhäute aufgenommen werden und Allergien auslösen oder sogar unfruchtbar machen können.
Plastik kann giftig sein, Glas und Metall fühlen sich kalt an: Da liegt Holz als Alternative nahe, denn Dildos aus diesem Material nehmen schnell die Körpertemperatur an. Vor Splittern müsse man keine Angst haben, berichten die Hersteller. Durch spezielle Beschichtungsverfahren würden die Holzspielzeuge so glatt wie Glas. Diese Beschichtungen seien hochwertig, antibakteriell und allergetisch unbedenklich. Zudem enthalte das Holz Harze, die Bakterien und Keimen antiseptisch entgegenwirken, schreibt ein Hersteller. Was die Holzart angeht, so sind kaum Grenzen gesetzt. Ob Tropenhölzer oder Hölzer von europäischen Bäumen: Hauptsache fest und kompakt.
Lust und Frust liegen im Schlafzimmer manchmal nah beieinander. Doch gibt es Mittel und Lösungen für unfreiwillige Sex-Muffel. zum Video
Holzdildos sollen auch sehr pflegeleicht sein. Im Gegensatz zu Kunststoff braucht es bei diesem Material keine speziellen Reinigungsmittel. Abspülen mit Wasser und Seife genüge völlig. Die Körperflüssigkeiten hätten keinerlei Einfluss auf die Beschichtung. So groß ist das Vertrauen der Hersteller in ihre Produkte, dass sie zuweilen bis zu zehn Jahren Garantie auf sie geben.
Einer dieser Hersteller ist der Kunsttischler Thierry Germain aus den Vogesen in Frankreich, dessen Familie seit Generationen das Schreiner- und Tischlerhandwerk betreibt. Der 37-Jährige arbeitete eine Weile als Moderator eines Internetportals für Erwachsene, da wurde er wohl inspiriert. Er legte sich eine Drechselbank zu und schon bald kamen die expliziten Formen heraus. Seine Entwürfe habe er ohne Vorlagen angefertigt und von Freundinnen testen lassen, berichtet er. Offenkundig mochten die Frauen die Formen. Inzwischen verkauft Germain seine Holzdildos in die ganze Welt. Vibratoren will er übrigens nicht einbauen in seine Kunstwerke, das "denaturiere das Objekt".
Sie suchen nach unverbindlichen erotischen Abenteuern?
Hier finden Sie den passenden Partner. Jetzt registrieren!
Preislich können die Holz-Objekte mit ihren teureren Kunststoff-Kollegen gut mithalten. Los geht es um die 50 Euro. Mit Vibrator kostet schon mehr. Kommen dann noch Verzierungen wie Stahlnoppen und Glasschmucksteine dazu, kosten die guten Stücke schon mal um die 150 Euro.
Quelle: mew, t-online.de
zur Homepage
Die neuen Kollektionen von Top-
marken: Schuhe, Mode u.v.m. bei zalando.de - Versand gratis. mehr
Zuverlässige Bauknecht-Waschma-
schine für nur 399,- € : 6 kg Lade-
volumen & EEK: A+++. bei OTTO
Ein gutes Arbeitsklima verlangt vollen Einsatz. zum Video
Jetzt im Sale zugreifen! Kauf auf Rechnung & bereits ab 24,- € Gratisversand. bei CECIL.de