Hundefutter
Dieses Futter ist für Hunde giftig08.07.2013, 17:48 Uhr | vdb/ dpa
Vom Tisch sollten Hunde besser nichts fressen, denn bei vielen Lebensmitteln drohen Bauchschmerzen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Hunde sind bei der Wahl ihrer Nahrung meist nicht allzu wählerisch. Gerade Welpen sind neugierig und nagen an allem herum, was ihnen in den Weg kommt. Doch Zwiebeln und Schokolade können für Hunde und Katzen gefährlich werden. Hundehalter sollten deshalb gut darauf achten, was ihr vierbeiniger Liebling zu sich nimmt. Wir verraten, welche Lebensmittel gefährlich sein können.
Menschliche Nahrungsmittel sind in vielen Fällen für die Ernährung von Hunden ungeeignet, schwer zu verdauen oder sogar giftig. Deshalb sollte man davon absehen, Hunde mit den Resten vom Mittagstisch zu füttern. Besonders Gyros und Schweinebraten sind tabu: Hunde und Katzen vertragen weder Knoblauch noch Küchenzwiebeln. Dabei ist es egal, ob die Lauchgewächse roh, gebraten oder gedünstet sind. Die Zwiebel enthält nämlich einen Stoff, der die roten Blutkörperchen der Vierbeiner zerstört und eine lebensbedrohliche Blutarmut hervorrufen kann. Bereits eine Zwiebel kann zu schlimmen Symptomen führen.
Schokolade ist als Leckerli ebenfalls ungeeignet. Der im Kakao enthaltene Stoff Theobromin kann nur sehr schwer verdaut werden und reichert sich in der Folge im Körper an. Kann zu Vergiftungen führen, auf die die Tiere mit Durchfall, Erbrechen, Krämpfen und Lähmungen reagieren. Im schlimmsten Fall stirbt der Hund. Auch kleine Mengen an Weintrauben und Rosinen führen zu Bauchschmerzen, Durchfall, Apathie und akutem Nierenversagen. Welche Inhaltsstoffe dafür verantwortlich sind, ist bisher unklar.
Rohes Schweinefleisch kann Hunde, aber auch Katzen, ebenfalls krank machen. In ihm kann ein Herpesvirus stecken, der für Menschen ungefährlich ist, bei Haustieren aber die Tierseuche "Pseudowut" (Aujeszkysche Krankheit) auslösen kann. Die Erkrankung äußert sich durch tollwutähnliche Symptome und ist nicht heilbar. Gründlich gegartes Schweinefleisch zu füttern ist hingegen unproblematisch und ein Leckerbissen für den Hund.
Zudem sollte im Sommer darauf geachtet werden, dass das Tier keine toten Wasservögel wie Enten oder Gänse frisst. "Die können Bakterien enthalten, die sogenannten Clostridien, die zu Vergiftungen führen können", erklärt der Tierarzt Thomas Steidl. Hat ein Hund doch Geflügelaas gefressen, sollte er innerhalb der nächsten 30 Minuten zum Erbrechen gebracht werden. Allerdings gebe es keine Maßnahme zum Erbrechen, die der Besitzer selber anwenden kann. "Stattdessen sollte man in solch einem Fall schnellstens zum Tierarzt gehen."
Wenn ein Vierbeiner ständig auf der Suche nach Fressbarem ist und Dinge frisst, die unverdaulich sind und ihn schädigen, ist es zunächst wichtig, die Gründe dafür herauszufinden. "Wenn ein Hund beispielsweise Kot, Sand oder Steine frisst, kann auch eine Mangelerscheinung dahinter stecken", erklärt Steidl. "In den meisten Fällen handelt es sich um einen Mineralstoffmangel, der schnell behandelt werden kann."
Fressen Hunde Aas oder Pferdeäpfel, ist das für ihre Verdauung in den meisten Fällen kein Problem: "Sie haben einen etwas anderen Verdauungsapparat und eine stark konzentrierte Magensäure", sagt Udo Kopernik, Sprecher des Verbands für das Deutsche Hundewesen.
08.07.2013, 17:48 Uhr | vdb/ dpa
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