Hunderassen-Lexikon
Bracken13.09.2013, 16:35 Uhr
Hunderassen-Lexikon: Schweizer Laufhund (Bild: www.schanz-fotodesign.de)
Die Bracken gehören zu den Jagdhunden. Sie eignen sich aufgrund mehrerer Eigenschaften sehr gut für Jagdaufgaben. Insbesondere zeichnet sie ihr herausragendes Witterungsvermögen aus. Dadurch verlieren sie auch dann nicht die Fährte, wenn das Wild sich schon weit entfernt hat. Sie halten die Nase tief über die Wildfährte und geben beständig Laut. Dabei sind sowohl ein Ton als auch Doppellaute möglich.
Es gibt keine einheitliche Größe für alle Bracken. Man unterscheidet hochläufige Formen, die bis zu knapp unter 70 cm groß werden können, und kurzläufige Formen, die zwischen 20 und knapp 40 cm groß werden. Zu den hochläufigen Bracken gehören zum Beispiel der Schweizer Laufhund, der Bayerische Gebirgs-Schweißhund, die Brandl-Bracke und der Dalmatiner. Zu den kurzläufigen Formen zählen unter anderem der Basset und die Dachs-Bracke.
Die Bezeichnung „Bracke“ hängt mit der Jagdtätigkeit zusammen. Es kann davon ausgegangen werden, dass damit das Brechen durch dichten Baum-, Busch- und Gestrüppbewuchs gemeint ist. Ein weiterer Begriff wurde geprägt: das Brackieren. So bezeichnet man das Jagen auf brackentypische Art.
Schon vor mehreren Jahrtausenden wurden Darstellungen mit brackenartigen Hunden angefertigt. Typische Züge der heute im mittel- und nordeuropäischen Raum verbreiteten Bracken lassen sich über keltische Vorfahren bis zu den Römern zurückverfolgen.
Siehe auch: Dalmatiner, Deutsche Bracke
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13.09.2013, 16:35 Uhr
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