29.03.2011, 11:41 Uhr
Hunderassen-Lexikon: Cocker-Spaniel (Bild: www.schanz-fotodesign.de)
Siehe auch Spaniel
Diese sehr bekannten Hunde haben einen kompakten und kräftigen Rücken, der ganz leicht nach hinten abfällt, und sie weisen eine robuste Muskulatur auf. Der Englische Cocker-Spaniel ist im Allgemeinen größer als der Amerikanische Cocker- Spaniel. Etwa 40 cm groß werden die Hunde. Dabei wird ein Gewicht von ungefähr 12 bis 14 kg erreicht. Der Englische Cocker-Spaniel hat einen gerundeteren Kopf und einen etwas längeren Fang als sein amerikanischer Artgenosse.
Beim Englischen Cocker-Spaniel ist das Fell flach und seidig, manchmal leicht gewellt. Die Beine sind befedert. Am Kopf ist das Fell kürzer und besonders fein. Das Fell des Amerikanischen Cocker-Spaniels ist länger. Es sind bei beiden mehrere Farbstellungen möglich. Sowohl Ein- als auch Mehrfarbigkeit kommen vor.
Auf die Fellpflege muss man einige Zeit verwenden. Regelmäßiges Bürsten kann als absolutes Minimum betrachtet werden. Je üppiger die Haarpracht beim Cocker-Spaniel ausfällt, umso mehr Wert wird im Allgemeinen auf das Trimmen gelegt.
Ein ausgesprochen ruhiger Hund ist der Cocker-Spaniel in der Regel nicht. Er ist angenehm lebhaft, intelligent und aufgeweckt. Er kann sehr große Verbundenheit zu seinem Herrchen oder Frauchen entwickeln.
Um dieses lernfähige Temperamentsbündel zu erziehen, bedarf es einer geduldigen und konsequenten, dabei sehr liebevollen Hand. Ein gut erzogener Cocker ist ein sehr angenehmer Haushund, der sich sowohl mit anderen Hunden als auch mit Kindern ausgesprochen gut verstehen kann. Man muss einem Cocker nicht unbedingt ein Haus mit Garten bieten, aber viel Bewegung und Auslauf braucht er auf jeden Fall.
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