03.06.2008, 15:49 Uhr
Hunderassen-Lexikon: Dobermann (Bild: www.schanz-fotodesign.de)
In der Regel werden die Tiere dieser Rasse zwischen 60 und 70 cm groß. Sie können ein Gewicht von etwa 40 kg erreichen. Der Dobermann hat eine kurze, feste Rückenpartie mit abgerundeter Kuppe. Die Brust ist tief. Die Vorderläufe sind gerade, die Hinterläufe haben gewinkelte Sprunggelenke. Insgesamt wirkt ein Dobermann kraftvoll und weder massig noch leicht.
Das Fell des Dobermann soll nicht weich sein. Es ist glatt, hart, dicht und kurz. Schwarz, Braun und Blau mit braunen Abzeichen kommen vor.
Da das Haar sehr kurz und glatt ist, ist Fellpflege kaum notwendig.
Fremden gegenüber können sich Wachsamkeit und Misstrauen durchsetzen. Seinem Herrchen oder Frauchen ist der Dobermann aber durchaus sehr zugetan und treu. Lebhaftigkeit, Intelligenz, insbesondere eine rasche Auffassungsgabe, Mut und Ausdauer zeichnen diese Rasse zusätzlich aus.
Eine kleine Wohnung ist nicht der geeignete Ort, um einen Dobermann zu halten. Er braucht Platz, um sich bewegen zu können. Ein Haus mit Garten wäre ein geeigneter Ort. Der Dobermann eignet sich ausgesprochen gut als Diensthund, Wachhund und Schutzhund. Dafür muss er aber sorgsam ausgebildet werden. Setzt man ihn nicht für eine dieser Aufgaben ein, so braucht er doch eine gute und konsequente Erziehung, womit allerdings nicht unnötige Strenge, sondern Fachkunde gemeint ist. In der Regel ist das Verhältnis zu Kindern recht gut. Anderen Hunden gegenüber ist er nicht immer freundlich.
ZUSATZ-INFO |
Der Dobermann gilt Brandenburg als gefährlich. In diesem Bundesland wird der er deshalb als Listenhund geführt. |
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