04.06.2008, 12:21 Uhr
Hunderassen-Lexikon: Papillon (Bild: www.schanz-fotodesign.de)
Siehe auch Tibet Spaniel
Diese Hunde sind ausgesprochen klein. Sie erreichen eine Größe von ungefähr 20 cm und wiegen zwischen 1,5 und 5 kg. Ihr Körper ist nicht allzu zierlich, sondern robust und insgesamt harmonisch gebaut. Der Kopf hat einen kurzen, spitz zulaufenden Fang. Ein Papillon soll nicht hochbeinig erscheinen. Die Pfoten sind schmal und lang. Es gibt zwei Arten dieser Zwergspaniel: Der Papillon hat hochstehende Schmetterlingsohren, bei der "Phalene" hängen die Ohren seitlich am Kopf herab.
Der Papillon hat kräftiges, mittellanges Haar. Es glänzt und ist gewellt. Am Hals und an der Rute ist es lang, am Körper mittellang. Die typische Fellfärbung ist eine weiße Grundfarbe mit anderen Farben. Ein überwiegend weißer Kopf gilt als fehlerhaft.
Die Schönheit dieses Haarkleids fördert man durch regelmäßiges Bürsten.
Dieser kleine Hund ist ausgesprochen energiegeladen und fröhlich. Er ist sehr verspielt und lässt sich leicht erziehen. Er ist aber auch sehr empfindsam. Zank und Krach oder grobes Verhalten machen ihn unglücklich. Zu „seinen“ Menschen entwickelt der Papillon ein sehr enges Verhältnis.
Man kann diesen Hund in einer Wohnung halten, sollte aber wissen, dass das kleine Energiebündel sehr viel Bewegung und Auslauf braucht. Der Papillon liebt Geselligkeit. Zu Kindern kann er ein gutes Verhältnis entwickeln. Man sollte darauf achten, dass sie nicht grob mit ihm umgehen. Dieser Grundsatz empfiehlt sich allerdings auch bei anderen Hunderassen. Das Verhältnis des Papillon zu anderen Hunden gilt als unproblematisch.
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