04.06.2008, 13:23 Uhr
Hunderassen-Lexikon: Pudel (Bild: www.schanz-fotodesign.de)
Größe, Körperbau
Die bekannten und beliebten Pudel gibt es in mehreren Größen. Man unterscheidet zwischen Groß-, Mittel- und Zwergpudel. Sehr kleine Formen sind deutlich kleiner als 30 cm, große Arten werden mehr als 60 cm groß. Das Gewicht variiert je nach Größe. Es kann zwischen etwa
4 und 30 kg liegen. Insgesamt wirkt der Körper eines Pudels eher quadratisch. Der Hals ist nicht übermäßig lang, der Rücken eher kurz. Die Gliedmaßen sind kräftig und muskulös. Sie enden in oval geformten Pfoten mit sehr kräftigen Ballen. Der Pudelkopf ist gerade und lang, der Fang ebenfalls lang und nicht spitz zulaufend.
Fell
Das Haarkleid des Pudels ist üppig. Es hat einen wolligen Griff und kann bei geschorenen Tieren Locken bilden. Als traditionell rassetypisch gelten Schwarz, Weiß, Silber, Kastanienbraun und Aprikosenfarben.
Pflege
Die Fellpflege ist bei einem Pudel mit vergleichsweise viel Aufwand verbunden. Wenn man ihn täglich kämmt und bürstet, kann man verhindern, dass die Haare verheddern und verfilzen. Sehr gründliche Pflege empfiehlt sich sowohl bei geschorenen als auch bei ungeschorenen Tieren.
Charakter und Temperament
Der Pudel ist ein temperamentvoller, aktiver Hund, der über Intelligenz und ein gutes Lernvermögen verfügt. Überdies kann er sich ausgesprochen anhänglich zeigen.
Geeignetes Umfeld
Der Pudel hat sich schon seit einiger Zeit zu einem typischen Begleit- und Familienhund entwickelt. Je nach Größe ist es mehr oder weniger günstig, ihn in einer Wohnung zu halten – wobei ihm stets genügend Auslauf und Beschäftigung geboten werden müssen. Der Pudel hat ein gutes Verhältnis zu Kindern.
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