02.03.2009, 15:39 Uhr
Hunderassen-Lexikon: Landseer (Bild: www.schanz-fotodesign.de)
Der Landseer zeichnet sich durch seine imposante Größe aus. Sein Stockmaß liegt zwischen 67 cm und 80 cm. Ausgewachsene Rüden werden bis zu 75 kg schwer.
Im Gesicht ist das Fell kurz. Am Körper ist es lang, glatt oder leicht gewellt und dicht. Es fühlt sich weich an und hat viel Unterwolle. Der Kopf ist immer schwarz mit einer weißen Blesse, während die Läufe, die Brust, der Hals, die Rute und der Bauch weiß sind.
Sein Fell benötigt ausreichend Pflege, ansonsten ist er relativ pflegeleicht.
Der Landseer besitzt einen natürlichen Wach- und Schutztrieb und ist sehr menschenbezogen. Er ist in der Lage, Gefahren zu erkennen und selbstständig abzuwehren. Deshalb wird er auch heutzutage noch häufig an Gewässern als Rettungshund eingesetzt. Weiterhin ist er sehr gelehrig und verspielt.
Bei konsequenter Erziehung eignet sich der Landseer problemlos als Familienhund. Er ist kinderlieb und Fremden sowie anderen Hunden gegenüber freundlich und ausgeglichen. Sein anhängliches Gemüt lässt keine Zwingerhaltung zu, ihm sollte enger familiärer Anschluss und ausreichend Platz geboten werden. Solange man nicht in einer Stadtwohnung lebt, benötigt der Landseer relativ wenig Auslauf und ist auch für Anfänger geeignet.
ZUSATZ-INFO |
In England waren die beliebten Hunde unter dem Namen "Newfoundland Dog" bekannt. Der beliebte Maler Sir Edwin Henry Landseer war begeistert von dieser Rasse und malte sie in zahlreichen Motiven. Schließlich wurde er in den "Landseer Dog" umbenannt. |
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