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Labradoodle - Hunderassen-Lexikon

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Hunde: Hunderassen-Lexikon  

Labradoodle

20.03.2009, 12:36 Uhr

Labradoodle. Hunderassen-Lexikon: Labradoodle (Foto: imago)

Hunderassen-Lexikon: Labradoodle (Foto: imago)

Der Labradoodle ist bisher noch keine von der "Fédération Cynologique Internationale" (FCI) anerkannte Hunderasse und zählt zu den sogenannten Designerhunden. Er kommt auf eine Größe zwischen 54 und 65 cm und auf ein Gewicht zwischen 24 und 35 kg. Es gibt jedoch auch kleinere Züchtungen, die zwischen 32 cm und 48 cm groß sind.

Fell

Die Labradoodles haben ein pudelartiges Fell, wobei alle Farben erlaubt sind. Als besondere Eigenschaft des Labradoodle wird immer wieder beschrieben, dass er nicht haart und daher für Allergiker geeignet ist. Aber das trifft nur teilweise zu. Momentan eignet sich nur der Australian Labradoodle als Allergikerhund, da er kaum bis gar nicht haart. Dadurch werden weniger allergieauslösende Substanzen in die Umgebung abgegeben.

Pflege

Da sich die Rasse immer noch in der Entstehung befindet, können sich große Unterschiede in der Beschaffenheit des Fells ergeben. Der Australian Labradoodle benötigt kaum Fellpflege. Je nach Züchtung können die Hunde auch ein üppiges Fell besitzen, dass regelmäßige Pflege benötigt.

Charakter und Temperament

Der Australian Labradoodle ist sehr intelligent und aufgeweckt. Bei guter Erziehung ist er ruhig und gehorsam, ansonsten kann er auch etwas anstrengend werden.

Geeignetes Umfeld

Aufgrund seines sanften Charakters eignet er sich gut als Familien- und Haushund, auch mit Kindern verträgt er sich gut. Diese Eigenschaften weist fast jede Züchtung des Labradoodle auf. Er benötigt jedoch auch ausreichend Beschäftigung.

ZUSATZ-INFO

Ursprünglich entstand der Labradoodle - wie der Name schon sagt - aus Kreuzungen zwischen Labrador und Großpudel. Da es noch keine einheitliche Züchtung gibt, zählt er auch heute noch zu den so genannten Designerhunden. Es gibt mehrere parallele Züchtungen, am bekanntesten ist momentan der Australian Labradoodle, der durch die "Australian Labradoodle Association" gezüchtet wird. Ziel ist es, eine anerkannte Rasse zu züchten. Bei dieser Art dürfen nur folgende Rassen zur Züchtung verwendet werden: Labrador Retriever, Irish Water Spaniel, Curly Coated Retriever, American Cocker Spaniel und English Cocker Spaniel.

Häufig wird der Labradoodle auch als für Allergiker geeigneter Hund angegeben, da er sich nicht haart. Dieses Ziel ist jedoch bisher nur bei wenigen Züchtungen erreicht worden. Es ist trotzdem nicht ausgeschlossen, dass manche Halter allergisch auf einen Labradoodle reagieren. Eine weitere gewünschte Eigenschaft ist, dass er u.a. als Therapie- und Hilfehund einsetzbar ist.

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