23.07.2013, 09:22 Uhr | fsy
Auch für Tiere sind heiße Temperaturen eine Qual. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Hohe Temperaturen oberhalb der 30-Grad-Marke machen nicht nur uns zu schaffen. Auch Tieren kann die Hitze stark zusetzen. Das Risiko, einen Hitzschlag zu erleiden, ist für Vierbeiner sogar ungleich höher als für uns. Wie Sie einen Notfall erkennen und wie Sie Ihr Haustier am besten vor der gefährlichen Hitze schützen.
Ein übermäßiges Hecheln beim Hund sollte das Herrchen sofort aufmerksam machen. Hunde können nur an den Pfoten schwitzen, deshalb müssen sie ihre Körpertemperatur über das Hecheln regulieren. Ein Hund, der viel mehr hechelt als üblich, läuft Gefahr, einen Hitzschlag zu erleiden. Auch Mattheit und gestörte Bewegungen wie Taumeln oder ein starrer Gesichtsausdruck sind Symptome für einen Kreislaufzusammenbruch. Weitere Anzeichen dafür sind Erbrechen, Bewusstlosigkeit und eine erhöhte Körpertemperatur.
Treten diese Symptome auf, sollte man den Hund so schnell wie möglich in eine kühle Umgebung bringen. Trinken darf der Hund jetzt nur wenig. Damit die Körpertemperatur sinkt, ist es zudem wichtig, das Tier mit Wasser zu besprühen. Dieses sollte aber nicht zu kalt sein. Es ist ratsam, an den Beinen anzufangen, dann Bauch und Brust zu kühlen und zum Schluss den Kopf zu befeuchten. Alternativ können Kopf und Nacken des Hundes für kurze Zeit mit feuchten Tüchern oder Eisbeuteln gekühlt werden. Um den Kreislauf anzuregen, hilft eine Massage der Gliedmaßen. Tritt nach zehn Minuten keine Besserung ein, muss der Hund zum Tierarzt.
Bei Kleintieren sollten Halter darauf achten, dass das Freigehege ausreichend Schattenplatz bietet. Die direkte Sonneneinstrahlung ist für Tiere ein Gräuel. Da die Sonne wandert, sollten Halter das Gehege ihrer Vierbeiner immer wieder kontrollieren, um zu vermeiden, dass sie der Sonne ausgesetzt sind. Kaninchen bevorzugen kühle Temperaturen von 8 bis 10 Grad. Da der Sommer für sie ohnehin eine unangenehme Angelegenheit ist, sollte man es ihnen so leicht wie möglich machen, die heißen Temperaturen unbeschadet zu überstehen.
Ein feuchtes Handtuch auf dem Gehege bietet zusätzlichen Schatten und hat einen kühlenden Effekt. Auch mit einer kleinen Marmorplatte kann man seinen Tieren Gutes tun. Diese bleibt immer kühl und bietet den Nagern einen angenehm kühlen Platz, auf den sie sich legen können.
Auch Katzenhalter sollten ihren Tieren im Sommer besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Freilaufende Katzen können sich selbst ein schattiges Plätzchen suchen. Wer eine Wohnungskatze hat, sollte darauf achten, dass die Wohnung nie zu heiß wird. Alle Katzen benötigen im Sommer ausreichend Flüssigkeit. Der Napf muss deshalb immer mit genügend frischem Wasser gefüllt sein, denn auch Tiere müssen im Sommer mehr trinken als Menschen.
23.07.2013, 09:22 Uhr | fsy
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