22.11.2012, 17:48 Uhr | ag, dapd
Guten Kaffee brühen laut Stiftung Warentest die meisten getesteten Espressomaschinen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Schneller und leckerer Kaffee auf Knopfdruck: Mit vollautomatischen Espressomaschinen ist das kein Problem. Hinzu kommt, dass sich viele Geräte selbst reinigen. Diese Vorteile machen Espressomaschinen zu beliebten Weihnachtsgeschenken. Wie tief man für guten Espresso in die Tasche greifen muss, wollte Stiftung Warentest wissen und hat 14 Espressomaschinen zwischen 310 und 1.200 Euro untersucht. Ein gutes Gerät gibt es schon für etwas mehr als 400 Euro.
Die Tester nahmen insgesamt neun Vollautomaten unter die Lupe, die mit einem Tastendruck Cappuccino, Espresso oder Latte Macchiato herstellen, und fünf andere Geräte, bei denen die Milch separat aufgeschäumt werden muss. Dabei lieferte mehr als die Hälfte der getesteten Geräte geschmackvollen Espresso und erhielt von Stiftung Warentest die Note "Gut". Auch das Aufschäumen der Milch gelang in den meisten Fällen. In das Urteil flossen aber nicht nur der Geschmack und der Geruch der Kaffees ein, sondern beispielsweise auch die technischen Details der Geräte wie die Aufheizzeit. Darüber hinaus wurden auch die Handhabung der Maschinen, der Pflegeaufwand, die Sicherheit und der Stromverbrauch bewertet.
Unter den fünf Geräten, die Milch separat aufschäumen, waren auch günstige Modelle wie die "Bosch Vero Cafe Latte", die bereits ab circa 550 Euro erhältlich ist. Die Espressomaschine überzeugte unter anderem durch ihre Schnelligkeit und Sparsamkeit, die robuste Form sowie guten Espresso. Die Maschine erhielt deshalb die Note 2,3. Auch beim Gerät "Magnifica S ECAM 22.110.B" von De'Longhi muss man separat schäumen. Es erhielt die Note "Gut" (2,5) und kostet 440 Euro.
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Von den Modellen, die Cappuccino auf Knopfdruck (One Touch) zubereiten, ging als Testsieger die "Jura ENA Micro 9 One Touch" hervor. An diesem Gerät lobten die Tester vor allem die leichte Bedienbarkeit, die schmale Form mit eingebauter Brühgruppe und schmalem Display sowie die guten Ergebnisse bei Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato. Kleines Manko: Das Gerät kann nicht zwei Espressos gleichzeitig brühen. Der Preis liegt bei durchschnittlich 765 Euro.
Zwei Espressomaschinen erhielten im Test die Note "Befriedigend" (3,5). Bei den Geräten bemängelten die Tester einen zu hohen Energieverbrauch und mangelnde Sicherheit. Bei der einen Espressomaschine war die Schutzleiterverbindung zu locker. Bei der anderen kritisierten die Experten die "schlampigen Montage des wasserführenden Kunststoffschlauchs". Dieser befand sich außerdem zu nah am Heizelement.
Das vollständige Testergebnis finden Sie unter http://www.test.de/espressomaschinen
Quelle: ag, dapd
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