21.01.2013, 12:47 Uhr | AFP
Satte Rabatte gibt es zwar schon seit Wochen, vor allem auf Kleidung und Schuhe - der Winterschlussverkauf auf alle Waren hat offiziell begonnen. Drei Viertel der Einzelhändler beteiligen sich laut Branchenverband HDE. Kunden müssen trotz der Preisnachlässe kaum Abstriche bei ihren Rechten machen. Reklamationen bleiben meist möglich.
Reduzierte Waren im Schlussverkauf sind meist grundsätzlich vom Umtausch ausgeschlossen. Wer also einwandfreie Ware umtauschen will, ist auf die Kulanz des Händlers angewiesen. Ist die Ware aber mangelhaft, kann der Kunde dies reklamieren. Aufpassen müssen Verbraucher, wenn Ware wegen eines Fehlers oder leichter Verschmutzung reduziert wurde: Eine Reklamation deswegen ist dann nicht möglich - hingegen schon, wenn ein zusätzlicher Mangel auftritt.
Bei einem Fehler hat der Kunde nicht sofort das Recht, sein Geld zurückzuverlangen. Zunächst darf der Händler Ersatz oder eine Reparatur anbieten. Erst wenn diese Bemühungen erfolglos waren, kann der Kunde einen Preisnachlass aushandeln oder die Ware zurückgeben.
Unsere interaktive Grafik erklärt, wie Lebensmittel länger frisch bleiben. So räumen Sie den Kühlschrank richtig ein. Kühlschrank-Tipps
Für Händler gilt eine zweijährige Gewährleistungsfrist, in der sie für das Produkt haften. Deshalb unbedingt den Kassenbon aufheben. Tritt innerhalb des ersten halben Jahres ein Mangel auf, muss der Händler beweisen, dass das Produkt beim Kauf einwandfrei war. Danach ist der Kunde in der Pflicht und muss nachweisen, dass die Ware schon beim Kauf beschädigt war. Wer per Post, telefonisch oder im Internet bestellt, kann die Ware binnen zwei Wochen ohne Angabe von Gründen zurückschicken. Musik, Videos und Software müssen aber noch in der versiegelten Hülle stecken.
Ist eine angepriesene Ware schon nach kürzester Zeit nicht mehr erhältlich, liegt der Verdacht eines Lockvogelangebots nahe. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sieht vor, dass Sonderangebote für einen angemessenen Zeitraum vorrätig sein müssen - in der Regel mindestens zwei Tage. Keinesfalls darf das angepriesene Produkt bereits an dem Tag ausverkauft sein, an dem die Werbung erscheint. Verbraucherschützer raten, sich in einem solchen Fall an die Geschäftsleitung zu wenden und so zu erreichen, dass die beworbene Ware nachbestellt wird. Eine Preissenkung ist Augenwischerei, wenn der Händler den Ausgangspreis vorher extra erhöht hat. Solche Mondpreise sind verboten, aber schwer nachzuweisen. Helfen können nur Preisvergleiche.
Gerade Elektromärkte werben gerne mit Rabatten auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Nach Erfahrung der Verbraucherzentralen geben viele Händler die Preisempfehlungen aber als zu hoch an - die Nachlässe sind also in Wahrheit niedriger. Auch hier hilft nur ein Preisvergleich.
Quelle: AFP
zur HomepageGlamouröse Looks & wunderbare Kombinationen in großen Größen entdecken! zum Special
8-teiliges Frischaltedosen-Set aus bruchfestem Glas. Jetzt statt 34,99 € nur noch 24,99 €. bei hse24.de
Es war nur ein Missgeschick, enthüllt aber gleich alles. mehr
Exklusive BRAX-Mode für Damen und Herren. Jetzt online entdecken und bestellen. zum Special
10er Set mit 4 x 40 Watt und 6 x 60 Watt! Statt 14,99 € für nur 9,99 € - versandkostenfrei bei conrad.de!